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Ist dein Ausdauertraining überhaupt effektiv?

Cardio ist ein wichtiger Bestandteil jedes Fitnessprogramms - aber ist dein Ausdauertraining überhaupt effektiv? Wir Haben Tipps und Antworten!

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Ist dein Ausdauertraining überhaupt effektiv?
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Ausdauertraining ist wichtig - egal ob mit hoher oder geringer Intensität. Ausdauertraining hilft dem Körper nicht nur dabei Fett zu verbrennen, es bietet auch viele weitere Vorzüge. Cardio stärkt das Herz, das Immunsystem und kann auch den Blutdruck senken. Damit man von den ganzen Vorzügen profitieren kann, sollte das Training aber richtig ausgeführt werden.

Viele Menschen verlieren schnell die Motivation am Training, weil keine Gewohnheiten etabliert werden, das Training falsch ausgeführt wird und dadurch auch die Effektivität leidet. Was man beim Laufen großartig falsch machen kann? Einiges. Worauf du achten solltest, erfahrt ihr hier:

Problem: Du trainierst einfach drauf los

Möchtest du beim Ausdauertraining wirklich Fortschritte machen, solltest du deine Ergebnisse im Auge behalten. Gerade wenn du mit dem Training beginnst, merkst du Veränderungen oder Verbesserungen nicht direkt. Wenn du aber beispielsweise deine zurückgelegte Strecke oder deine Zeit notierst und merkst, dass du die gleiche Strecke in kürzerer Zeit absolvierst, oder du deine Wiederholungen leichter durchführst, sind das durchaus Anzeichen, dass du langsam die Intensität deines Workout steigern kannst.

Was du tun kannst? Messe dein Ergebnisse mit dem Smartphone. Benutze ein App, speichere deine Werte in den Notizen und versuche de Ergebnisse der Vorwoche zu überbieten. Auch Vorher-Nachher-Fotos können dir helfen, deine Fortschritte zu sehen!

Problem: Du lässt dich leicht ablenken

Das Laufband. Der Stepper. Sie scheinen so unkompliziert. Trotzdem ist es sehr wichtig, dass ihr euch auf die richtige Ausführung konzentriert. Ihr könnt ruhig Fernsehen oder Musik hören. Verdreht dabei aber nicht zu sehr den Kopf und habt den Fokus weiter beim Training. Ein großer Fehler ist es auch, sich während des Gehens an den Handläufen des Geräts festzuhalten. Das beeinflusst nicht nur deine Haltung, ihr trainiert auch nicht so hart, wie ihr könntet. Wenn ihr also das nächste Mal bergauf geht: Achtet darauf! Auch die richtige Playlist kann helfen, euch zu pushen. Finde heraus, welche Musik dich motiviert, welcher Podcast es schafft, euch noch zehn Minuten länger laufen zu lassen.

Problem: Zu lascher Einsatz beim HIIT-Training

Intervalltraining bedeutet Einsatz - ordentlichen Einsatz. Wenn du die Intensität zu gering und die Erholungspausen zu lang hältst, forderst du deinen Körper nicht so stark, wie du eigentlich könntest. Während der Belastungsphase solltest du wirklich 100 Prozent Einsatz bringen, also wirklich volle Leistung zeigen. Nach der Belastungsphase solltest du nur so lang ruhen, wie nötig: Zwischen 30 Sekunden und einer Minute! Das heißt nicht, dass du dich komplett erholen solltest. Die Zeit ist einfach nur dafür da, wieder ein bisschen Luft zu schnappen. Stell dir eine Stoppuhr oder lade dir eine geeignete App runter, um Kontrolle über die Ruhezeiten zu haben.
Tipp: Beim Intervalltraining am Laufband besser in den Ruhephasen auf die Seiten des Laufbands springen, als immer wieder an der Geschwindigkeit herumzutippseln!

Thema: Fitness