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Eine Frau in Kolumbien brachte ein "schwangeres" Baby zur Welt

Vor der Geburt waren auf dem Ultraschall zwei Nabelschnüre zu sehen. Der Grund: Das ungeborene Baby trug einen Fötus in sich. Die ganze Geschichte lest ihr hier.

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Eine Frau in Kolumbien brachte ein "schwangeres" Baby zur Welt
© iStock

Es hört sich nach einer unglaublichen Geschichte an: Ein Baby aus Kolumbien bekam kurz nach der Geburt selbst eine Art Kaiserschnitt. Der Grund: Das Kind trug einen Fötus in sich, der noch immer zu wachsen schien. Dabei handelt es sich um ein seltenes Phänomen, das bei Zwillingsschwangerschaften vorkommt. Das Mädchen kam bereits im März dieses Jahres zur Welt.

Laut der "National Post" wurde zuerst eine Zyste auf der Leber des Kindes vermutet. Wie sich herausstellte wuchs der Fötus des Zwillings im Körper des Ungeborenen heran. Das Phänomen trägt den Namen "fetus-in-fetu" und kommt nur sehr selten vor. In den vergangenen Jahren wurden ähnliche Fälle in Indien, Indonesien und Singapur bekannt. Das Mädchen aus Kolumbien wurde bereits einen Tag nach der Geburt operiert – mit Erfolg. Das Kind ist wohlauf. Mehr Infos und Bilder gibt's im Video: