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Backstage im Weißen Rössl

Mit dabei. Weil der Operettenfilm “Im Weißen Rössl” mit Diana Amft wirklich witzig ist, blickten WOMAN-Redakteurinnen Kathi Domiter und Melanie Zingl hinter die Kulissen.

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  • Putzdienst! Kathi plagt sich beim Staubsaugen.

    Bild 1 von 13 © Ernst Kainerstorfer
  • Melanie schrubbt das Bad.

    Bild 2 von 13 © Ernst Kainerstorfer

“Da steht das Glück vor der Tür”, heißt’s im Titelsong - die Wahrheit sieht leider anders aus: Im Weißen Rössl klingelt der Wecker um 5 Uhr morgens. Zumindest für uns (viel zu früh!). Einen Tag lang haben wir fleißig mitgearbeitet: Am Frühstücksbuffet, hinterm Herd, in der Wäscherei und als Zimmermädchen. Ein Knochenjob! Noch im Halbschlaf drapieren wir Semmeln und Schinken im Speisesaal. Buffet-Chefin Monika düst schon hellwach mit Käse- und Wurstplatten durch die Gegend. Wir helfen mit - in Zeitlupe. Mehr ist um diese Uhrzeit noch nicht drin.

6:30 Uhr: Normalerweise liegen wir um die Uhrzeit noch im Bett. Dieses Mal sind wir schon auf den Beinen, um den Gästen ihr Frühstück zu servieren

Bevor die ersten Hotelgäste eintrudeln, haben wir Zeit für ein Frühstück mit viel Kaffee - aber nur kurz: Nach einem Abstecher in die Küche wartet schon die Wäscherei mit kiloweise Handtüchern und Laken, die gewaschen und gebügelt werden wollen. Nach ein paar Testläufen falten und glätten wir die Wäsche im Akkord. Dann ab auf die Zimmer und schnell ausknobeln, wer saugen darf und wer die Sanitäranlagen putzen muss! Zu Mittag kommt der angenehme Teil: Mithelfen in der herrlich duftenden Küche! Die Suppe durften wir zwar nicht versalzen, dafür wissen wir jetzt, wie man perfektes Julienne-Gemüse schnipselt. Nach dem Essen gibt’s natürlich jede Menge schmutzige Tischtücher - wieder ab in die Wäschekammer!

14:00 Uhr: In der Wäschekammer werden kiloweise Textilien geglättet und gefaltet.

Dort geht uns die Arbeit zum Glück mittlerweile ziemlich leicht von der Hand. Sogar Hausdame Regina ist von unseren Bügelkünsten begeistert: „Ich stell’ euch für die nächsten drei Monate probeweise gern bei uns ein!” Wir allerdings sind uns nicht ganz so sicher, ob ein Job im Hotel tatsächlich was für uns ist. Die Füße schmerzen, das Kreuz tut weh und müde sind wir auch. Bevor es zu unserem letzten Arbeitseinsatz des Tages an die Rezeption geht, stehlen wir uns heimlich weg, machen es uns auf einem Sofa in der Lobby bequem und powernappen, was das Zeug hält. Doch fünf Minuten müssen reichen, dann zeigt uns Rösslwirtin Gudrun Peter, welche Aufgaben beim Check-In zu bewältigen sind: Gäste begrüßen, Zimmerkarten richtig aufladen, Abreisen verwalten, … Bevor wir jedoch aus Versehen einen Urlauber vorzeitig ausbuchen, treten lieber wir die Heimreise an. Und singen die letzten Takte des Liedes: „Und musst du dann einmal fort von hier, tut dir der Abschied so weh. Dein Herz das hast du verloren im weißen Rössl am See …”

Power-Napping.

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