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Bikinis und Badeanzüge pflegen: So hält deine Swimwear länger als nur eine Saison!

Sonne, Sand, Salzwasser – Bademode muss im Sommer einiges aushalten. Damit sie trotzdem lange schön bleiben, haben wir die ultimativen Pflegetipps für dich.

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© Laura Holzinger

Den perfekten Bikini oder Badeanzug zu finden ist nicht immer ganz so leicht. Hat man ihn endlich gefunden, ist es ziemlich ärgerlich, wenn er am Ende des Sommers schon ausgebleicht und ausgeleiert ist. Wenn wir schon ewig nach ihm suchen müssen, soll der Lieblings-Bikini zumindest lange schön bleiben! Außerdem ist es gar nicht gut für die Umwelt und das Geldbörserl, wenn man ihn nur eine Saison lang tragen kann.

Aber woran liegt es, dass unsere geliebte Swimwear oft so schnell den Geist aufgibt? Meistens an der falschen beziehungsweise zu wenig Pflege. Schließlich müssen die guten Stücke im Sommer viel aushalten: Ständiges nass werden und trocknen lassen, direkte Sonneneinstrahlung, Sonnencreme, Salzwasser, Chlor. Kaum ein anderes Kleidungsstück ist solchen Strapazen ausgesetzt.

Wir haben mit Sarah Holman, Customer Service Managerin von Sommer Swim gesprochen - dem deutschen Trend-Label, dessen Bademode es auf die Bodys von Kendall Jenner und Co. geschafft hat - und sechs Pflegetipps für euch gesammelt, die euren Bikinis garantiert zu einem längeren Leben verhelfen werden:

1. Rechtzeitig eincremen!

Vor dem Sonnenbaden Lichtschutzfaktor aufzutragen, ist natürlich Pflicht. Leider kann Sonnencreme unschöne Flecken auf deiner Bademode hinterlassen, die nur sehr schwer oder, im schlimmsten Fall, gar nicht mehr rausgehen. Gerade bei weißen Modellen können hässliche gelbe Verfärbungen entstehen. Trage die Sonnencreme idealerweise ungefähr eine halbe Stunde vor dem Anziehen auf – so hat sie genügend Zeit zum Einziehen.

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2. Die Sonne vermeiden

Ähm, wie bitte? Im Bikini und Badeanzug die Sonne vermeiden? Geht natürlich nicht. Aber man sollte sich nicht direkt nach dem Schwimmen mit den Teilen in die Sonne legen. Gerade nasse Swimwear bleicht beim Sonnen sehr schnell aus. Lieber einen trockenen Bikini zum Wechseln mitnehmen. Wo wir auch schon beim nächsten Pflegetipp wären ...

3. Regelmäßig auswaschen

Man sollte die Bademode gleich nach dem Schwimmen mit klarem, kalten Wasser ausspülen. Besteht untertags nicht die Möglichkeit – schließlich hat man an einsamen Stränden nicht immer Zugriff auf einen Wasserhahn – dann spätestens am Abend. So befreit man ihn von Sand- oder Sonnencremerückständen, aber auch von Salz- oder Chlorwasser. Nicht auswringen – die Swimwear verliert sonst an Elastizität und verliert ihre Form. „Außerdem sollte trägt das Auswaschen mit kaltem Wasser dazu bei, dass Goldverzierungen oder Ringe lange schön bleiben und nicht anlaufen“, erklärt Holman.

4. Handwäsche

Von Zeit zu Zeit sollte man seine Bademode auch „richtig“ waschen. Am besten per Hand – löse einfach mildes Waschpulver in kaltem Wasser auf und leg den Bikini für eine Viertelstunde hinein. Anschließend gut ausspülen. Wenn es doch mal die Waschmaschine sein muss, dann nur ein kurzes Programm im Kaltwaschgang!

5. Richtig trocknen

"Den nassen Bikini oder Badeanzug nicht in der Sonne aufhängen und auf gar keinen Fall Wäscheklammern verwenden", weiß die Mode-Expertin. Das dehnt den Stoff und bleicht aus. Lieber auf ein Handtuch in den Schatten legen. So dauert das Trocknen zwar länger, ist aber viel schonender.

6. Richtig lagern

Dass man die Swimwear nicht einfach zusammenknüllen und in eine Schublade stopfen sollte, versteht sich von selbst. Die Form sowie die Elastizität leiden darunter, außerdem können unschöne Knitter entstehen. "Man sollte es vermeiden, auf rauen Oberflächen zu sitzen, da es den Stoff ziehen kann“, so Holman. Sie erklärt, dass Lycra (Anm.: äußerst elastische Chemiefaser) generell sehr empfindlich ist und dass es oft große Qualitätsunterschiede gibt. "Man sollte sich mit den Materialien auseinandersetzen. Wenn man bereit ist, etwas mehr zu bezahlen, bekommt man häufig auch mehr Langlebigkeit.“

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