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Bananen an Prostituierte - was hat sich Meghan dabei gedacht?

Für diese Charity-Aktion hagelte es ordentlich Kritik für die schwangere Herzogin Meghan. Denn ausgerechnet die Beschenkten fühlten sich davon angegriffen.

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Bananen an Prostituierte - was hat sich Meghan dabei gedacht?
© 2019 Getty Images

Es war für den guten Zweck - aber irgendwie ging diese Aktion nach hinten los. Vor wenigen Tagen besuchten Herzogin Meghan sowie Prinz Harry "One25", eine Wohltätigkeitsorganisation im britischen Bristol, die auf der Straße lebende Frauen und Prostituierte mit Essensverteilungen unterstützt.

An dieser Essensvergabe beteiligte sich das royale Paar und die 37-Jährige hatte dabei die Idee, mit Filzstift aufmunternde Sprüche auf die darin ebenso enthaltenen Bananen zu schreiben: Mit "Du wirst geliebt", "Du bist großartig" und mehr wollte sie den Frauen ein paar positive Botschaften zukommen lassen.

"Ich habe mal von einem Projekt gehört, das eine Frau in den USA beim Mittagessen in Schulen gestartet hat. Auf jede der Bananen hat sie eine bestärkende Botschaft geschrieben, um die Kinder zu ermutigen. Das war eine wunderbare Idee mit nur so einer kleinen Geste", erklärte Meghan ihre Aktion.

Genau dafür wurde sie nun jedoch von den Beschenkten kritisiert. Gegenüber der Zeitung "Sun" erklärte eine Frau ihren Ärger darüber: "So viele Menschen haben zu wenig zu essen oder können keinen Schlafplatz finden. Und sie speist uns mit ein paar Worten auf einer Frucht ab." Eine andere Frau wiederum merkte an, "in ihrer Lage könnte sie mehr tun". Meghans Bananen sehe sie eher als "eine Beleidigung".

Thema: Meghan Markle