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Rezept: Was kann ich mit reifen oder schwarzen Bananen tun?

Life Hack: Deine Bananen sind mehr als reif und eigentlich nur noch was für den Biokübel? Wir haben 4 Vorschläge, was du mit ihnen noch anstellen kannst.

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Rezept: Was kann ich mit reifen oder schwarzen Bananen tun?
© iStock

Wir sind uns einig: Nahrungsmittel wegzuschmeißen ist keine Option. Es MUSS Wege geben, noch irgendetwas aus ihnen zu machen. Vor allem Obst und Gemüse verdirbt schnell und nichts tut so weh, als einen ganzen Bund in die Biotonne zu befördern. Deswegen haben wir uns ein paar Dinge überlegt, die ihr mit Bananen tun könnt, die einfach zu reif für den rohen Genuss sind. Ihr könnt überreife, fast schon schwarze Bananen noch wunderbar verwerten. Wir zeigen euch wie:

1. Einfrieren und später Eis oder Smoothies zubereiten

Wer ein bisschen Platz im Gefrierfach hat, ist klar im Vorteil. Überreifes Obst und Gemüse solltet ihr zerkleinern und einfach einfrieren. Das ist die unkomplizierteste Methode, um der Biotonne zu entkommen. So geht's: Bananen schälen, in der Mitte auseinanderreißen (in zwei Teile) und in einen geeigneten Gefrierbeutel oder (noch besser) einer wiederverwendbaren Box aufbewahren (bei IKEA gibt es auch welche aus Glas). Für die Verwendung von Eis oder Smoothies einfach aus dem Gefrierschrank geben, ein paar Minuten antauen lassen und mit einer Flüssigkeit pürieren.

Für das Bananeneis 1 bis 2 Bananen mit ein bisschen Mandelmilch oder Kuhmilch pürieren. Nicht zu viel Flüssigkeit nehmen! Bananenmilch schmeckt mit gefrorenen Bananen ebenso wunderbar – schön kühl!

2. Gesichtsmaske mit Bananen

Bananen sind echte Feuchtigkeitsspender. Vermischt mit etwas Honig und geriebenen Mandeln ergeben sie eine perfekte Gesichtsmaske. So geht's: Stampfe hierfür eine Banane, füge etwa zwei Esslöffel Honig und zwei Esslöffel gemahlene Mandeln dazu. Der Honig wirkt antibakteriell, die Mandeln ergeben ein sanftes Peeling. Auf die gereinigte Haut auftragen, ca. 20 Minuten einziehen lassen und gut mit lauwarmen Wasser abspülen. Eure Haut wird sich so sanft wie ein Babypopo anfühlen! Mehr DIY-Masken findet ihr hier.

3. Frühstückskekse mit Bananen

Selbstgemachte Frühstückskekse schmecken nicht nur lecker und sind gesund, sondern eignen sich wunderbar zum Mitnehmen. Für 4 Portionen (etwa 12 Kekse) gebt ihr zwei überreife Bananen mit zwei Handvoll Haferflocken in die Küchenmaschine und püriert das Ganze zu einem sämigen Teig. Wer mag kann noch Kakao-Nibs hinzufügen. Danach das Backpapier mit etwas (Kokos-)Öl bestreichen und die Masse mit einem Esslöffel aufteilen und festdrücken. Bei 160 Grad Heißluft ca. 10 bis 15 Minuten backen. Wer möchte, kann den Bananen-Teig mit Kokosraspel oder Datteln pimpen.

4. Haferflocken-Pancakes mit Bananen

Die gesunde Alternative zur klassischen Palatschinke! Alles, was ihr für die veganen Pancakes braucht, sind Haferflocken, reife Bananen, Mandelmilch, Backpulver und Kokosöl. So geht's: Die Haferflocken in einem Mixer zu Hafermehl mahlen und dann in einer Schüssel mit dem Backpulver vermischen. Nun die Mandelmilch mit den beiden Bananen pürieren und mit einer Prise Salz, etwas Zimt und etwas Vanille vermischen. Anschließend zum Hafermehl und dem Backpulver geben und gut vermengen. Den Teig etwa zehn Minuten quellen lassen. Als nächstes, Kokosöl in einer Pfanne erhitzen, die Pfanne auf mittlere Temperatur einstellen. Aus dem Teig könnt ihr nun kleine Pancakes backen. Bon Appétit!