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Achtung Betrug: Daran erkennst du Bankomat-Attrappen

Ein Tourist entdeckte einen manipulierten Bankomaten am Wiener Stephansplatz. Eine Taktik des Diebstahls, die immer häufiger wird. Wie du die Attrappen erkennst!

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Bankomat
© iStockphoto.com

Etwas gänzlich alltägliches: Man geht zum Bankomaten, um Geld abzuheben. Aber eventuell wird dabei die eigene Bankomatkarte von Betrügern gescannt, die sich damit dann ebenso am Konto bedienen können!

Dabei wird auf die Geräte quasi noch eine falsche "Schicht" angebracht, die der echten Eingabe täuschend ähnlich sieht. Wie dies aussehen kann, hat aktuell ein Tourist, der am Wiener Stephansplatz Geld beheben wollte, in einem Video auf YouTube festgehalten:

Darin sieht man, wie exakt und gut dabei gearbeitet wird - auf den ersten Blick ist nichts zu erkennen. Einzig etwas unsauber aufgetragener Klebstoff hat den Touristen aufmerksam gemacht. Und tatsächlich: Über dem Kartenschlitz wurde eine Vorrichtung montiert, die es ermöglicht, die Daten der Abhebenden zu speichern, wobei außerdem die Pin-Codes über eine versteckte Kamera ausspioniert werden. Mit diesen Informationen kann dann ganz einfach Geld behoben werden.

So erkennst du manipulierte Bankomaten

Bevor du deine Bankomatkarte zückst, schau dir den Bankomaten genau an und greif ihn vor allem auch an: Kann man die Tastatur oder den Schlitz bewegen? Sind diese vielleicht nur aufgeklebt? Zusätzliche Kameras können sich versteckt in der direkten Umgebung befinden.

Fällt dir eine Manipulation an einem Bankomaten auf, dann informiere sofort die Polizei. Fasse dann das Gerät nicht mehr an, um eventuelle Spuren der Täter nicht zu verwischen.

Thema: Life-Hacks

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