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Barbara Prammer: "Ruhe hab ich nur zuhause!"

Wie lebt die Frau, die seit einem Jahr Erste Nationalratspräsidentin ist?
WOMAN gewährte sie exklusiven Eintritt in ihre „heilige, helle Höhle“…


Barbara Prammer: "Ruhe hab ich nur zuhause!"
© Starz

Noch ein wenig „unrund“ sitzt Barbara Prammer, 53, auf dem elfenbeinfarbenen Stoffsofa im Obergeschoß ihrer gemieteten 150-m2-Dachterrassenwohnung am Wiener Naschmarkt, als WOMAN sie besucht. „Prammer ganz privat“, das hat sie bisher noch nie zugelassen. „Weil mein Zuhause der einzige Ort ist, wo ich abschalten und meine Funktion als Erste Nationalratspräsidentin für einige Stunden vergessen kann“, sagt die alleinlebende Mutter zweier erwachsener Kinder. Genau deshalb treffen wir die Parlamentschefin auch lieber in ihren privaten Räumen als im Büro: Nach einem Jahr ist es Zeit, den Menschen hinter dem höchsten Amt im Nationalrat kennen zu lernen! Prammer ist bereit. Wirft einen Blick auf den gläsernen Couchtisch, wo Kaffee und ein Riesenteller mit Golatschen bereitstehen. Auf die drei vollen Bücherregale, die Glasvitrine mit Vasen und anderem Nippes und schließlich auf die Terrasse, wo sie oft jätet und neue Pflanzen setzt. Dann lehnt sie sich zurück. „Unglaublich, wie diese Atmosphäre entspannt …“

Woman: Wie oft waren Sie im vergangenen Arbeitsjahr krank?
Prammer: Einmal. Da hatte ich Fieber, fiel einen Tag aus. Mir macht mein Job Spaß. Würde er mich krank machen, würde ich sicher öfter das Bett hüten (lacht). Aber seit einer verschleppten Grippe vor ein paar Jahren, die zu einer Lungenentzündung führte, achte ich auf meine Gesundheit! Und gehe es auch einmal ruhiger an, wenn ich mich nicht so fit fühle.
Woman: Dabei gelten Sie als sehr diszipliniert.
Prammer: Was Pünktlichkeit angeht. Leider ist Disziplin nicht immer klug! Etwa wenn der Körper nach Erholung schreit. Dann schaue ich, dass ich früher aus dem Büro komme. Zuhause bin ich auch technisch bestens ausgestattet. Neben Laptop besitze ich eine Heimkino-Anlage, die zum Riesenbildschirm umfunktioniert werden kann. Ich trödle nur in der Früh. Da brauche ich zwei Stunden, bis ich aus dem Haus komme.

Das ganze Interview lesen Sie im neuen WOMAN!