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Barfuß joggen ist gesund!

Laut einer US-Studie ist das Joggen mit nackten Füßen gesünder als mit Schuhen. Schlecht für die Sportschuhhersteller, gut für uns! Allerdings gibt es auch ein paar Nachteile.

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Barfuß joggen ist gesund!

Strände eignen sich natürlich am besten zum Barfußjoggen!

© Corbis. All Rights Reserved.

Die meisten Menschen denken, dass einen guten Laufschuh nichts toppen kann in puncto gesundes Joggen. Doch die US-Studie "Foot strike patterns and collision forces in habitually barefoot versus shod runners" (puuhh, langer Name) beweist nun: Das Laufen mit nackten Füßen ist noch viel besser für unseren Körper!

»Was uns die Oma schon immer predigte, wurde nun wissenschaftlich nachgewiesen!«

Warum ist barfuß joggen gesünder?

Läuft man ohne Schuhe, muss sich der Fuß den Unebenheiten des Bodens anpassen. Deshalb ist das Joggen durch den Wald auch gesünder als das Joggen am Asphalt. Im Wald stoßen unsere Füße abwechseln auf Gras, Wurzeln und Steine. Dadurch werden unterschiedliche Muskeln an der Fußunterseite beansprucht und bekommen einen Ausgleich. Ähnliches Prinzip gilt für das Barfuß joggen.

Die Wissenschaftler der oben erwähnten Studie haben außerdem festgestellt, dass drei Viertel der Jogger mit Sportschuhen auf der Ferse aufkommen. Bei jedem einzelnen Schritt muss die Ferse also das 2-3-fache des eigenen Körpergewichts auffangen. Selbst der beste Laufschuh könnte dieses Gewicht auf Dauer nicht abfedern. Barfuß Jogger hingegen landen meist auf dem Fußaußenrand oder auf dem Fußballen, wodurch sich das eigene Körpergewicht auf einen größere Fläche verteilt, als nur die Ferse.

Auf barfuß joggen umsteigen

Wer bisher mit Schuhe gelaufen ist und nun umsteigen möchte, sollte jedoch beachten, dass plötzlich ganz andere Muskelpartien beansprucht werden. Deshalb wird Anfängern geraten zum Beginn nur 2 mal pro Woche zu laufen - höchstens 30 Minuten. Am besten sucht man sich für den Anfang einen weicheren Boden wie Wiese oder Sand, um den Übergang zu erleichtern.

Achtung: Verletzungsgefahr

Natürlich hat auch das Barfuß joggen ein paar kleine Nachteile. Die Verletzungsgefahr an den Fußsohlen ist höher als mit Schuhen. Spitze Steine, Dornen oder Insekten können dem Jogger überall begegnen. Leidet man an einer Insektenallergie oder Gefäßkrankheiten, sollte man auf den neuen Lauftrend deshalb lieber verzichten. Nach dem Barfuß joggen sollten die Füße regelmäßig mit einem Fußbad und Creme verwöhnt werden, um Hornhaut zu vermeiden.

(c) Vibram FiveFingers

Eine gute Alternative, mit selben Effekt, haben die speziellen Barfußlaufschuhe oder Zehenschuhe. Hier findest du sie im online WOMAN-Shop: Vibram FiveFingers Damen-Sportschuh

Thema: Fitness