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BB-Cream vs. CC-Cream

Die neuen BB- und CC-Creams sollen die Haut pflegen und sie strahlen lassen. Aber halten sie ihr Versprechen auch? Und was unterscheidet die Multitasker eigentlich? Hier unsere Checkliste.

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  • Maybelline Jade: Die "Dream Pure BB Cream" klärt die Haut mit Salicylsäure, € 9,99.

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  • Nivea: Sagt mit Sheabutter trockener Haut den Kampf an - "BB Cream", € 9,99.

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Was heißt BB?

Es bedeutet Blemish- oder Beauty-Balm und vereint Make-up und Tagespflege zu einem Goodie. BB-Creams gelten als Nachfolger der einfachen, getönten Tagescreme. Die Haut soll schön gepflegt werden und ebenmäßig aussehen. Je nach Inhaltsstoffen verfeinern BB-Creams auch große Poren und schenken ein Strahlen.

Deckkraft.

Ließ die Kaschier-Fähigkeit der ersten BB-Creams eher zu wünschen übrig, hat sich diese mit der neuen Generation deutlich weiterentwickelt. Ein erhöhter Pigment-Anteil in vielen Cremen verspricht nun eine viel bessere Deckkraft. Diese variiert aber von Produkt zu Produkt ziemlich. Tipp: Beim Kauf, je nach Bedürfnis testen, ob die Textur die Problemzonen gut abdeckt.

Ton-Technik.

Bei den meisten BB´s kann man - bis auf wenige Ausnahmen - nur zwischen zwei Nuancen wählen. Wichtig: Da hier natürlich nicht jeder Farbton zu jeder Hautfarbe passen kann, vorher unbedingt bei Tageslicht probieren.

Wirkstoffe.

Die neuesten BB-Creams setzen auf mehr Inhaltsstoffe: Salicylsäure und Vitamin A beschleunigen die Hauterneuerung und verbessern so die Ausstrahlung. Ganz viel Feuchtigkeit erhält die Haut durch Wirkstoffe wie Sheabutter, Pro-Vitamin B5 und Hyaluronsäure. Wichtige Antioxidantien und der in überraschend vielen Produkten eingebaute UV-Filter schützen den Teint zusätzlich vor Sonneneinstrahlung.

Fazit.

Früher waren sie für Frauen mit normaler Haut ideal, jetzt gibt es BB-Creams aber für alle Bedürfnisse. Von ölfreien bis hin zu intensiv pflegenden Texturen ist die Auswahl riesig. Einzige Ausnahme: Bei wirklicher Problemhaut wie Akne ist das Finish nicht zufriedenstellend - da hilft nur die Foundation.

Was heißt CC.

Die Abkürzung kommt von Complexion- oder Colour-Corrector. CC-Creams sind eine Weiterentwicklung von BB-Creams. Meist soll das Hautbild nicht kurzfristig, sondern dauerhaft verbessert werden: Neben dem Korrigieren von Rötungen, Unebenheiten und feinen Linien werden auch störende Pigmentflecken nach und nach vermindert.

Deckkraft.

Da sich CC-Creams um das langfrisitge Verbessern der Haut kümmern, ist die Deckkraft sehr unterschiedlich. Sie setzen als Schönheits-Benefit eher auf Inhaltsstoffe, die für ein jugendliches Strahlen sorgen. So kommen hier eher mikroskopisch kleine Perlpartikel zum Einsatz - sie brechen die Lichtstrahlung, verstreuen diese und erzeugen so einen frischen Teint.

Ton-Technik.

Manche Marken bieten bis zu fünf Nuancen an! Einzig die CC-Creams von L´Oréal gibt es in einer mintgrünen Farbausführung (harmonisiert Rötungen) - siehe Slideshow oben. Aber keine Sorge, ihre Farbkapseln passen sich automatisch dem Hautton an.

Wirkstoffe.

Die volle Kraft von Feuchtigkeit ist mit Gurkenwasser, Glycerin und Hyaluronsäure gesichert und der eindeutige Wirkstoff-Cocktail der CC´s. Außerdem sind meist auch Vitamin E und C ein Bestandteil - sie bauen das festigende Kollagen wieder auf, wirken antioxidativ und sind somit echte Anti-Aging-Waffen. Als optisches Zuckerl gibt es Fruchtextrakte, die Pigmentstörungen redzuzieren und die Haut aufhellen.

Fazit.

Der Fokus liegt hier vor allem auf Leuchtkraft und Ausgleich des Feuchtigkeitshaushaltes der Haut. CC-Creams eignen sich aufgrund der Anti-Aging-Wirkstoffe und Aufheller daher auch sehr gut für reife Haut. Sie bieten auch eine verlässlich hohen Lichtschutz vor schädlichen UV-Strahlen.

Thema: Pflege