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BB-Cremes im Test: Lichtschutz mangelhaft

Laut einer aktuellen Studie können wir leider den Angaben mancher Beauty-Produkte nicht immer glauben: Ausgerechnet der wichtige UV-Schutz in BB-Cremes ist oft nicht korrekt!

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BB-Cremen im Test
© yurok/ iStock/ Thinkstock

Wie praktisch: Hautpflege, die mich gleichzeitig auch vor schädlicher Sonnenstrahlung schützt. Aber leider versprechen manche All-in-one-Produkte zuviel, wie eine aktuelle Studie der Stiftung Warentest zu BB-Cremen feststellte.

Diese zwei Bs (für Beauty Balm oder Blemish Balm) sollen die Haut mit Feuchtigkeit versorgen, Hautrötungen und -unreinheiten verschwinden lassen, für einen strahlenden Teint sorgen und vor UV-Strahlung schützen. Letzteres haben jedoch ein Drittel der getesteten Produkte nicht beziehungsweise nur ungenügend geschafft.

12 BB-Cremen mit deklariertem Sonnenschutzfaktor 10 bis 30 wurden für die Studie getestet. Dabei erhielten 7 eine insgesamt gute Bewertung, 1 „durchschnittlich“. 4 Cremen, darunter auch das teuerste Produkt der Testreihe von Biotherm sowie Garnier, Maybelline Jade und Kiko fielen mit einem „nicht zufriedenstellend“ komplett durch. Die negative Bewertung erfolgte aufgrund des mangelhaften Lichtschutzfaktors: Entweder hatten die Präparate nicht die Höhe des angegebenen Lichtschutzfaktors oder der UVA-Schutz war nicht ausreichend.

Positiv hervorzuheben ist, dass alle Produkte den Optik-Test bestanden haben und den Teint für sechs bis acht Stunden gleichmäßiger aussehen ließen. Einzig die BB-Cream von Müller überzeugte weder in Bezug auf die Deckkraft noch in Sachen Haltbarkeit.

Diese folgenden BB-Cremen wurden getestet:

  • Astor
  • Biotherm
  • Clarins
  • Essence
  • Garnier
  • Kiko
  • La Roche-Posay
  • Maybelline Jade
  • Medipharma Cosmetics
  • Müller/CV Face
  • Nivea
  • Olaz

Mehr Informationen findest du auf konsument.at.

Thema: Pflege