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Sorry, aber diese 7 Beauty-Mythen sind einfach nur Blödsinn

Graue Haare ausreißen ist ein Tabu, auf den Pickel kommt Zahnpasta - diverse Mythen um manche Beauty-Rituale halten sich hartnäckig. Wir räumen auf mit dem Blödsinn! Aber bei Punkt 1 mussten wir selber schlucken...

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Sorry, aber diese 7 Beauty-Mythen sind einfach nur Blödsinn

Gib's zu - ein paar dieser Beauty-Mythen hast du auch geglaubt!

© iStock

Kaputte Haarspitzen lassen sich reparieren.

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Haarmasken, Haaröle, Haarspitzenfluids und und und – sie alle wollen uns glauben lassen, dass sie kaputte Haare wieder heilen können. Aber wenn die Haarspitzen einmal gespalten sind, dann bleiben diese auch gespalten. Und das Einzige, was hilft, ist sich vom Spliss zu verabschieden und diesen abzuschneiden, damit sich dieser nicht noch höher "hinauffrisst". Am besten alle 6 – 8 Wochen Spitzen schneiden und das gesunde Haar dank Pflege gesund halten.

Zahnpasta hilft gegen Pickel.

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Frische Minze auf einem Pickel soll denselben angeblich schneller beseitigen, da er ihn austrocknet. Zahnpasta sorgt allerdings nur dafür, dass die entzündetet Hautpore frischer riecht. Die Draufgabe der weißen Paste ist zwar nicht gut für den Pickel, aber eben auch nicht schlecht. Besser eignen sich spezielle Anti-Pickel-Sticks oder einfach Abdeckstift darauf.

Dünnes Haar wird durch häufiges Schneiden dichter und wächst schneller.

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Wie sollte denn die Haarspitze mitbekommen, ob am anderen Haarende herumgeschnippselt wird? Würde da noch eine Verbindung bestehen, wäre wohl auch der Schnitt überaus schmerzhaft! Haare schneiden kann weder mehr Haarwuchs produzieren, noch schnelleren. Aber bei Spliss wirken Haare ebenso dünner. Und ist dieser beseitigt dank einem Schnitt, wirken die Haare an sich kraftvoller, gesünder und damit auch dichter.

Nassrasur lässt die Härchen auf den Beinen dicker und dunkler nachwachsen.

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Ganz genau wie auch am Kopf: Wenn an der Hautoberfläche Haare abgeschnitten werden, ist das der Haarwurzel herzlich egal. Und nicht anderes passiert ja bei der Rasur: Die unerwünschte Behaarung wird oberflächlich gekappt. Im Gegensatz zum Epilieren oder Wachsen, wo die Haare an der Wurzel ausgerissen werden und diese daher zarter nachwachsen, da sie ja quasi von vorne beginnen und nicht mittendrin abgeschnitten wurden.

Wenn du ein graues Haar ausreißt, wachsen 3 neue Graue nach.

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Eine Mär, die schon von Generationen zu Generationen weiter getragen wird, aber eine physiologische Unmöglichkeit: Aus einer Haarwurzel wird immer nur ein einziges Haar kommen, egal, wie oft man dieses ausreißt oder auch nur zupft und zerrt daran. Allerdings ist es der Lauf der Dinge, dass wenn man das erste graue Haar entdeckt, bald weitere nachfolgen werden. Und anstatt sich all jene vom Kopf zu reißen, sollte man lieber auf sanfte Tönungen sowie Haarfarben setzen oder gelassen zum Älterwerden stehen.

Vor- und Rückwärtsbewegungen beim Nägelfeilen

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Das klassische Bild bei der Maniküre: Die Nagelfeile wird vor- und zurückbewegt, um den Nägeln den sanften Schliff zu verleihen. Allerdings empfiehlt es sich vielmehr, immer nur in eine Richtung zu arbeiten, da mit dieser Methode der Nagel mehr geschont wird und nicht so schnell splittert.

Vorbräunen im Solarium hilft im Urlaub schneller braun zu werden.

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Um rasch schön knusprig braun zu werden, nehmen viele einen Sonnenbrand in Kauf, da sich ja danach ohnehin die Haut schält und bräunere zum Vorschein kommt. Eine überaus gefährliche Taktik, denn jeder Sonnenbrand führt einen näher an Hautkrebs heran. Daher sollte immer großzügig "hochprozentiger" Sonnenschutz aufgetragen werden, um uns ebenso vor Langzeitschäden wie vorzeitiger Hautalterung zu schützen. Auch die Bräune aus dem Solarium ist nicht gesund – die einzige "gesunde" Bräune wäre von Bräunungsmittel.

Kommentare

Norbert No

Zu 3) Kann eine Haarwurzel nicht das veränderte Gewicht und eine evtl. veränderte Isolierwirkung bemerken?