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Beauty-OP-Serie Teil 2: Brustvergrößerung – alle Infos zu Methoden, Kosten & Risken

Jede fünfte Frau, die sich aus ästhetischen Gründen unters Messer legt, lässt sich die Brüste vergrößern. Schuld daran sind Schwangerschaften und das Älterwerden, wie bei unserer Leseranfrage.

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Beauty-OP-Serie Teil 2: Brustvergrößerung – alle Infos zu Methoden, Kosten & Risken
© Corbis

Frage: Mein ursprünglich sehr kleiner Busen war schon nach dem ersten Kind nicht mehr richtig schön. Nachdem ich meine zweite Tochter abgestillt habe, ist er noch kleiner geworden. Ich fühle mich nicht mehr so attraktiv und möchte etwas machen. Nun denke ich über eine Brustvergrößerung nach. Wie kompliziert ist eine solche OP, und mit welchen Kosten muss ich rechnen? Petra W., 28, E-Mail.

Dr. Nehrer: Eine Brustvergrößerung wird heute meist mit Silikonimplantaten durchgeführt. Durch laufende Verbesserungen des Materials und der OP-Methode hat sich dieser Eingriff als sehr sicher sowie komplikationslos erwiesen, und er bringt natürliche Resultate. Alternativ stehen die Vergrößerung mit Eigenfettgewebe oder Hyaluronsäure zur Verfügung – beides Methoden, mit denen maximal eine Vergrößerung um eine Körbchengröße erreicht werden kann. Kochsalzimplantate werden heute kaum noch verwendet, da sie auslaufen könnten und so eine weitere OP nötig machen würden. Ein Silikonimplantat wird meist über einen Schnitt in der Unterbrustfalte gesetzt. Wenn eine Korrektur des Warzenhofs mit gewünscht ist (Verkleinerungen, Versetzungen), kann man auch über diesen arbeiten. Allerdings ist diese Narbe für alle sichtbar, genauso wie ein Schnitt über die Achselhöhlen. Narben werden zwar sehr viel zarter, verschwinden aber nie völlig. Um wie viel man eine Brust vergrößern kann, hängt von der Dehnbarkeit der Haut ab. Und man muss darauf achten, dass die Brust zur Figur passt! Die Gesamtkosten für die OP, Spitalsaufenthalt und Nachkontrolle liegen bei € 6.000 bis 8.000. Bei der OP (Dauer 1 bis 2 Stunden) bestehen neben dem Narkoserisiko auch das Risiko einer Nachblutung, Infektion oder schlechter Narbenbildung. Prinzipiell sind alle Komplikationen behebbar, sofern die Betreuung passt. Die Narben sind nach ca. vier Wochen verheilt. Nach 25 bis 30 Jahren sollten die Implantate gewechselt werden.

Ordination:
Dr. Greta Nehrer
Kinderspitalgasse 1/4
1090 Wien
Tel.: 01/140 95 496

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Thema: Beauty-OP