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Behandlung bei Brustkrebs

Eine allgemeingültige Form der Behandlung gibt es nicht, bei jedem Fall wird individuell entschieden. Die vier möglichen Therapieformen.


Behandlung bei Brustkrebs

Wird nach der Mammografie die Diagnose "Brustkrebs" gestellt, gibt es nur vier mögliche Therapieformen.

• Operation.
In den meisten Fällen wird der Krebs operativ entfernt. Bei 85 Prozent der Betroffenen kann die Brust mittlerweile erhalten werden. Zusätzlich zur Geschwulst wird ein Sicherheitspuffer von zwei Zentimetern aus dem Gewebe geschnitten. Nur wenn der Krebs verstreut ist, muss die gesamte Brust abgenommen werden. Das nennt man Mastektomie.

• Chemotherapie.
Die operationsbegleitende Maßnahme wird auch dann empfohlen, wenn der Krebs noch nicht im Körper verstreut ist. Sie senkt das Rückfallrisiko deutlich. Ist der Tumor sehr groß, wird manchmal auch vor der Operation eine Chemotherapie durchgeführt. Mittlerweile gehen 80 Prozent aller Betroffenen gesund aus einer Brustkrebsbehandlung heraus.

• Strahlentherapie.
Nach brusterhaltender Operation werden die Wundränder mit elektromagnetischen Wellen bestrahlt. Das Rückfallrisiko, ansonsten bei rund 50 Prozent, lässt sich dadurch auf fünf bis zehn Prozent senken. Eventuell noch vorhandene Krebszellen werden abgetötet. Es kann zu Rötungen der Haut kommen, manchmal folgen auch Erschöpfung und Übelkeit.

• Hormontherapie.
Das Wachstum von Brustkrebs kann vor allem bei jüngeren Frauen vor der Menopause mit der Hormonproduktion des Körpers in Verbindung stehen. Eine Senkung des Östrogenspiegels im Blut hemmt das Wachstum des Tumors, da der Hormonentzug die Krebszellen absterben lässt.

• Adressen:
Folgende Stellen bieten Hilfe und Unterstützung bei der Diagnose Brustkrebs: www.krebshilfe.net , www.brust.cc , www.mammamia.or.at , www.europadonna.at und www.treffpunkt-brustkrebs.at .