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Bekannte Laster

"Das Leben ist zu kurz, um schlechten Kaffee zu trinken!" Genau! - Es gibt durchaus auch Laster, die uns das Leben versüßen.


Bekannte Laster
© Thinkstock Images

Wir schmeißen den "Gutmenschen" in uns jetzt einmal über Bord. Irgendwann ist Schluss damit. Fühlt man sich besser, wenn man beim Geburtstagsfest das Stück Kuchen verschmäht oder nur weil man sparen will, auf den Shoppingtrip mit der besten Freundin verzichtet? NEIN!

Es gibt Laster, die das Leben leichter machen, auch wenn sie verpöhnt sind. Ein paar unüberlegte Schweinerein oder unkontrollierte Handlungen sollte man sich gönnen.

• Faulheit
Wer im permanenten Stress lebt, um sich und seiner Umwelt gerecht zu werden. Wer zwischen Staubsauger, Abschlusspräsentation, dem Kindergarten und dem Fitnesscenter hin und her pendelt, mag zwar eine hohe Leistungsfähigkeit haben – aber sich auch ständig ausgepowert fühlen.

Deshalb: Wir gönnen uns einmal wieder das gute "Couchpotatoe-Gefühl". Absichtlich faul sein und nichts, wirklich gar nichts tun. Ein JA zur Faulheit - ab und zu.

• Naschen
Wenn wir uns die Frage stellen, ob wir die Kekspackung jetzt aufmachen sollen oder nicht, haben wir meist Engelchen und Teufelchen im Ohr. Das Teufelchen sagt: "Ja! Gönn dir doch einmal etwas, vergiss auf die Kalorien ." Das Engelchen sagt: "Nein! Denk an deine guten Vorsätze und bleibe hart." Schenke einfach mal deinem Teufelchen Gehör und genieße eine kleine Sünde.

Wer immer nur an Salatblättern rumknabbert, hat höchstwahrscheinlich sein Idealgewicht. Aber ist es das, was glücklich macht? Nein.
Sündige auch einmal und gib nach, das macht Frauen sexy. Kein Mann mag eine Frau, die beim Abendessen immer nur im Salat rumstochert. Außerdem schätzen Männer die eine oder andere Rundung bei Frauen durchaus.

• Lästern
Einmal vorweg: Lästern ist natürlich ganz und gar nicht nett. Doch nett müssen wir eigentlich permanent sein. Von diesem "nett sein" sollte man sich auch einfach einmal eine Auszeit nehmen. Auch wenn es niemand zugeben möchte: Jeder Mensch lästert. Weil es gut tut. Weil wir einmal unsere Wut rauslassen können und weil man mit anderen Menschen gemeinsam gemein sein kann. Es sollte nur nicht zum Dauerzustand werden.

• Verschwenderisch sein
4 Hosen, 10 T-Shirts und 8 Paar Schuhe? Klar, brauchen wir alles sicher nicht. Aber geht es darum, immer nur das zu kaufen, was man braucht? Es tut manchmal einfach gut, über die Stränge zu schlagen.

Es ist nämlich unser Geld – und damit kann man ja bekanntlich machen, was man will. Wer immer jeden Cent umdreht, wird auf Dauer auch nicht glücklicher. Also einfach einmal die "Luxusshoppinggöre" raushängen lassen. Aber natürlich nicht jede Woche, es soll ja nicht zur Routine werden.

Julia Esslinger

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