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Ja, das ist bereits sexuelle Belästigung

David Schwimmer, bekannt geworden mit der Serie "Friends", hat miterlebt, wie seine Mutter, seine Schwester, Freundinnen und Kolleginnen sexuell belästigt wurden. Mit der Kampagne #ThatsHarassment und sechs Kurzfilmen will er ein Zeichen dagegen setzen.

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#ThatsHarassment
© #ThatsHarassment

Da sich im Rahmen der #metoo-Kampagne nun so viele Männer Sorgen machen, dass sie Komplimente und sexuelle Belästigung verwechseln könnten (Achtung, Ironie...), hat Schauspieler David Schwimmer, der in der Rolle des Ross in der TV-Serie "Friends" weltberühmt wurde, dankenswerterweise sechs Videos gedreht, die Momente zeigen, die als Belästigungen einzustufen sind.

Gemeinsam mit der Regisseurin und Drehbuchautorin Sigal Avin sowie prominenter Unterstützung präsentiert er in den Kurzfilmen sechs tatsächlich stattgefundene Situationen, worin Männer am Arbeitsplatz ihre Machtposition ausnützen, um Frauen zu belästigen.

Wie beispielsweise der verständnisvolle Chef, der allzu gewissenhafte Arzt oder der nur scheinbar beschützende Mitarbeiter. Ihre Absichten erscheinen durch das vermeintliche Wohlwollen nicht eindeutig, sodass die Frauen zu Beginn vielleicht nicht einmal merken, was hier wirklich gerade vorgeht. Aber in den sechs Videos sollte auch abgebildet werden, wie die anfangs noch harmlos zu interpretierende Situation auf einmal kippt.

Dabei sollen nicht nur die Geschichten von #ThatsHarassment von sechs Frauen erzählt werden, die wohl viele Frauen schon so oder so ähnlich zugestoßen sind, sondern ebenso Männer zum Hinsehen, Einschreiten und anders Handeln aufgefordert werden, um sicherere Arbeitsumgebungen für uns alle zu schaffen.

Thema: Feminismus