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Bella Wagner auf dem Weg nach oben:
Junges Gesangstalent von Falco entdeckt

Dass es ganz schön heiß um die Bühne wird, wenn sie auf den Brettern „herumderwischt“, weiß jeder, der sie live gesehen hat. Schlanke Rundungen, sexy Outfit und vor allem eine Stimme, die schwarz ist wie die Nacht. Dass Bella Wagner – neues Album: „That’s What I Like“ – nie etwas anderes als Sängerin werden wollte, wird man kaum hinterfragen. Und auch der Mann, der einst einer ihrer ersten großen Fans war, wollte von ihr nur eines wissen: „Machen wir was zusammen?“ „Falco saß nach einer meiner Shows in der Wiener Secession plötzlich in meiner Garderobe“, erinnert sich Bella Wagner, „das war so ein Jahr vor seinem Tod.


Bella Wagner auf dem Weg nach oben:
Junges Gesangstalent von Falco entdeckt
© WOMAN

Er hatte eine Jogginghose an und ein Kapperl auf und wartete. Ich war damals 17 und hatte andere Idole, aber ich fragte ihn natürlich: Brauchen Sie etwas?“ „Es hat mir sehr, sehr gut gefallen, was Sie da machen“, ging der Star gleich auf den tiefen, basslastigen Funky- Sound der jungen Künstlerin ein und bot ihr eine Zusammenarbeit an.

Falco-CD
„Ich hab dann tatsächlich mit ihm an seiner letzten CD ‚Out Of The Dark‘ gearbeitet und Chor gesungen“, erzählt die Wienerin mit slowakischer Mutter, „auch eine tolle Tanzshow wollten wir für seine nächste Tournee auf die Beine stellen. Leider kam es nicht mehr dazu …“ War Bella – privat in Jeans und Pulli alles andere als glamourös gestylt – vorerst skeptisch, was Falco wirklich von ihr wollte, lösten sich die Bedenken bald auf. „Ich war wie ein Töchterl für ihn“, erzählt sie, „er hat mir väterliche Ratschläge gegeben, und als ich mit Freundinnen nach Miami fuhr, war er richtig besorgt um mich!“ Falco empfand es als esoterischen Wink, dass seine junge Freundin Isabella hieß, wie seine Exfrau, Wagner, wie seine langjährige Partnerin Sylvia, „Süval“, und am gleichen Tag Geburtstag hatte wie seine Stieftochter Katharina Bianca Vitkovits.

Wie eine Tochter
Er vertraute Bella, die in ihm nie den Star sah, viele seiner innersten Gedanken an. Dass er inmitten all der Menschen, die ihn hofierten, sehr einsam war zum Beispiel. Und dass er nicht wüsste, was er machen würde, sollte seine geliebte Mutter vor ihm sterben. „Aber er hat mich auch oft so zum Lachen gebracht, dass ich fast abgebrochen bin.“ Sein Tod am 6. Februar 1998 war der erste große Verlust in Bellas Leben. „Inzwischen ist leider auch mein Vater, den ich gepflegt habe, an Lungenkrebs gestorben. „Das hat mich meine Karriere für einige Zeit unterbrechen lassen.“ Inzwischen ist die Sängerin aber wieder voll da und meint: „Ich hab ja Glück. Ich kann alle meine Gefühle beim Singen rauslassen.“

Die ganze Story lesen Sie im WOMAN 26/08!