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Berlin Fashion Week: Keine Magermodels

Die Vogue und der Veranstalter der Berliner Fashion Week (3. bis 7. Juli) setzen sich gegen zu magere Models ein. Die Frauen sollen demnach älter als 16 Jahre sein und ein "gesundes Körperbild" transportieren.


Berlin Fashion Week: Keine Magermodels

"Models haben für viele Frauen eine Vorbildfunktion und sind Botschafterinnen für die gesamte Modebranche", erklärte Vogue -Chefredakteurin Christiane Arp. Umso wichtiger sei es, dass sie auch Botschafterinnen eines gesunden Körperbewusstseins seien.

Zu den Forderungen an die Designer gehört, dass bei den Shows ein "gutes und gesundheitsbewusstes Arbeitsumfeld" sichergestellt wird. Dabei geht es auch um das Cateringangebot und die Arbeitszeiten. Einer der sechs Punkte der Initiative, auf die sich die 19 Chefredakteure der weltweiten Vogue -Ausgaben einigten, lautet: "Wir werden Designer bitten, die Folgen unrealistisch kleiner Mustergrößen ihrer Kleidung zu bedenken, welche die Auswahl an Frauen, die ihre Mode tragen können, begrenzt und den Einsatz extrem dünner Models begünstigt."

Über zu dünne Frauen wird in der Branche immer wieder diskutiert, häufig geht es dabei um das Thema Essstörungen. Die Zeitschrift Brigitte sorgte mit ihrer Kampagne, nur "normale" Frauen als Models einzusetzen, für Gesprächsstoff.

Mehr zur Berliner Fashion Week unter www.fashion-week-berlin.com .

(apa/red)

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