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Superwoman: So schaffst du den Spagat!

Mit dem Ferienende geht auch der ganz normale Wahnsinn wieder los. Die Tipps: Wie der Start in den Alltag für berufstätige Mütter am besten gelingt.


Superwoman: So schaffst du den Spagat!

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© iStockphoto

Ohhhhhmmmmmmmmmm.... Wünscht du dir auch manchmal, dass du dich zumindest für ein paar Stunden wegbeamen kannst? Weg von den gerade quengelnden Kindern, raus aus der unaufgeräumten Wohnung, weg vom Partner, vom Job... einfach mal ein paar Momente der Ruhe?

Geht uns genauso. Gerade nach den Ferien, wo alles so entspannt lief, erwischt uns der Alltag eiskalt. Plötzlich muss wieder organisiert werden, gibt es Termine und To-Do-Listen, die abgehakt werden müssen. Als berufstätige Mutter hat man es oft nicht ganz leicht. Die Ansprüche an die stets liebende Partnerin, eine gute Kinderbetreuung, Top-Leistungen im Job und einen perfekt geführten Haushalt führen oft zu überhöhten Erwartungen an sich selbst. Die Folge: Absolute Erschöpfungszustände.

Parship-Psychologin Caroline Erb hat uns die besten Tipps verraten, wie du den Alltag besser meisterst und nicht im Stress untergehst:

1

Beziehe die Familie ein. Der eigenen Familie ist oft nicht bewusst, wie umfassend das eigene Tätigkeitsfeld ist und wie ein Arbeitstag konkret aussieht. Offene Gespräche darüber vermitteln ein klares Bild, was man im Beruf und für seine Liebsten alles tut. Um das Verständnis weiter zu fördern, kannst du zum Beispiel dein Kind mal an den Arbeitsplatz mitnehmen und ihm deinen Berufsalltag erklären.

2

Nimm' Hilfe an. Auch wenn du gerne alles alleine meistern möchtest: Es ist fast unmöglich. Hilfe annehmen erleichtert den Alltag ungemein! Vielleicht kannst du auf ein familiäres Netzwerk zurückgreifen – oder du holst, wenn es dir finanziell möglich ist, professionelle Unterstützung wie einen Babysitter oder eine Leihoma. Zögere nicht aus dem Angebot zu schöpfen. Überlege dir, welche Form der Betreuung am besten zu dir und deinen Kindern passt. Du gewinnst dadurch ein paar Stunden für dich.

3

Arbeitsteilung muss sein. Wenn alle mithelfen, bleibt auch mehr Zeit für die Familie. Aufgaben wie den Esstisch decken, Geschirrspüler einräumen, Wäsche zur Waschmaschine tragen oder Altpapier entsorgen, lassen sich auch von den Kids übernehmen. Positiver Nebeneffekt: Man fördert gleichzeitig die Selbstständigkeit der Kinder.

4

Eltern-Netzwerke bilden. Anderen Eltern, speziell berufstätigen Müttern, geht es ähnlich wie einem selbst. Schließt man sich zusammen, können Fahrten zum Kindergarten, in die Schule oder zu diversen Nachmittagsaktivitäten geteilt werden. Auch bei der Kinderbetreuung kann man sich abwechseln.

5

Planung ist das halbe Leben. Klare Prioritätensetzung ist nicht nur im Job wichtig, sondern auch bei der Planung in der Familie. Beim Zeitmanagement sollte man primär auf Dringlichkeit und Wichtigkeit achten. Oft muss die Küche nicht sofort aufgeräumt werden, und auch das Staubsaugen kann ruhig einmal warten oder vom Partner übernommen werden.

6

Wichtigste Voraussetzung: Zuverlässigkeit. Kinder brauchen einen Rahmen, in dem sie sich wohl und geborgen fühlen. Zuverlässigkeit und ehrliche Aufmerksamkeit vermittelt den Kindern Halt. Besuche beispielweise nach Möglichkeit Schulaufführungen oder Geburtstagsfeiern und versuche dich freizuspielen, wenn dein Kind krank ist. Wichtig ist, dass man hält, was man verspricht. Diese Haltung vermittelt den Kindern klar, wo die Prioritäten liegen. Damit nimmt man aktiv an ihrem Alltag teil und ist für sie bei wichtigen Ereignissen da.

7

Turbolader Kurzurlaub. Um der Stressspirale zu entkommen gibt es ein paar kleine Tricks für den Alltag. Allem voran – weg vom Streben nach Perfektion! Nimm' dir bewusst Zeit für dich selbst – und das ganz ohne schlechtes Gewissen. Versuch das umzusetzen, was dir gut tut. Das kann z.B. eine kurze Siesta zwischendurch sein, Entspannungsübungen, Sport, eine anregende Lektüre, Gartenarbeit, Kochen – ganz nach Lust und Laune. Auch ein Kurzurlaub eignet sich gut dafür, wieder neue Energien zu tanken und den Herausforderungen des Alltags besser gewachsen zu sein.

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