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Besenreiser und Krampfadern behandeln

Damit du schöne Beine im kommenden Sommer hast, solltest du jetzt schon mit der medizinischen Behandlung von Besenreisern und Krampfadern anfangen.

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Besenreiser und Krampfadern behandeln
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Der Herbst und Winter sind die idealen Monate, um den lästigen roten Äderchen oder Krampfadern den Kampf anzusagen.

BESENREISER.

Bei Besenreisern handelt es sich um eine Erweiterung sehr feiner Hautvenen, die sich verzweigen und somit aussehen, wie ein struppiger Besen oder Blumenstrauß. Im Grunde sind es rötliche oder bläuliche Erweiterungen kleinster Venen der oberen Hautschichten. Zwar sind sie in den meisten Fällen ohne speziellen Krankheitswert, dennoch können sie in besonders ausgeprägtem Zustand zu einem ästhetischen, kosmetischen Problem werden. Außerdem sind Besenreiser oftmals die Vorstufe für Krampfadern!

Wie behandelt man Besenreiser?

Besenreiser können relativ leicht und gut mit der richtigen Behandlung verschwinden. Allerdings sind mehrere Sitzungen und das Tragen von Kompressionsstrümpfen von Nöten, was ebenso einen gewissen Zeitaufwand mit sich bringt. Da man diese "unsexy" Strümpfe längere Zeit tragen muss, ist der kalte Winter gut geeignet, um sie zu verstecken.

Mittels Verödung durch sehr feine Nadeln, Laserbehandlung oder Blitzlampentechnik kann der Hautarzt sehr genau arbeiten und die Besenreiser bekämpfen. Das flüssige oder geschäumte Verödungsmittel wird mit einer Spezialnadel in die Vene eingespritzt, wodurch es zur Schädigung der inneren Venenwand kommt. Durch den angelegten Druckverband verkleben die Venen und sie verschwinden schließlich vollständig.

Lasergeräte erzeugen ein spezielles Licht, das mit dem roten Blutfarbstoff in den Gefäßen reagiert. Bei der Besenreiserbehandlung durchdringt dieses Licht die oberflächliche Hautschicht und reagiert mit dem Blutfarbstoff in den Äderchen. Zudem setzt man den Laser bei sehr zarten Gefäßen mit starker, flächenmäßiger Ausbreitung ein.

Chirurgische Eingriffe in lokaler Betäubung sind nur dann von Nöten, wenn die Vene größer und eventuell sogar Schmerzen bereitet. Vor allem kann durch diese Behandlungs-Methode die Thrombose-Gefahr deutlich vermindert werden.

KRAMPFADERN.

Krampfadern haben nichts mit Krämpfen zu tun, denn eigentlich leitet sich diese Bezeichnung vom mittelalterlichen Begriff "krumpe Adern" ab. Krampfadern, in der Fachsprache auch Varizen genannt, sind knoten- oder sackförmige erweiterte und stark hervortretende Venen an den Beinen. Ursache für diese Erweiterung sind meist die schlaffer werdenden Venenwände und die nachlassende Kraft der Venenklappen. So kommt es zu einem Blutstau in den Gefäßen und die Folge sind die unschön hervortretenden Krampfadern.

Nicht nur, dass sie unschön aussehen, Krampfadern können zudem auch krank machen. Staut sich das Blut in den Venen, entsteht ein großer Druck in den Beinen. Die Flüssigkeit wird ins Gewebe gedrückt und die Füße schwellen an. Auf Dauer können Geschwüre oder Blutgerinsel (Thrombosen) entstehen. Wenn diese Blutpfropfen sich lösen und durch die Blutbahnen weiterwandern, können sie sich in Lunge, Herz oder Gehirn festsetzen und zu Schlaganfall, Lungenembolie oder Herzinfarkt führen. Um das zu verhindern, ist der Besuch beim Hautarzt mit anschließender Behandlung bzw. Entfernung der Krampfadern nötig.

Kommentare

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Hallo,
ich habe einen tollen Tipp zum Thema Krampfadern.
Da ich betroffen bin, habe ich mich mit dem Thema entfernen von Krampfadern
intensiv auseinander gesetzt. Fact ist, die Krankenkasse zahlt nur die OP und alle anderen Methoden sind chemisch und extrem teuer. Dann bin ich auf eine natürliche Methode gestoßen - sie heißt "Linser Methode". Einfach genial: www.venenverwandlung.at