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Corona-Pandemie: #BesondereHelden erzählen von der Couch wie vom Krieg

Wie man in der Corona-Pandemie *wirklich* helfen kann? Indem man einfach NICHTS TUT. Diese Clips der deutschen Bundesregierung zeigen das auf geniale Weise!


Corona-Pandemie: #BesondereHelden erzählen von der Couch wie vom Krieg
© bundesregierung.de

Wie wird es sein, wenn wir später einmal unseren EnkelInnen vom Coronavirus erzählen, vom Jahr 2020, von unserem Leben *damals* im absoluten Ausnahmezustand? Einige Videos der deutschen Bundesregierung nehmen das Thema jetzt mit einer ordentlichen Portion Augenzwinkern auf. Und das Ergebnis ist herrlich!

Die Videos mit #besondereHelden haben am Wochenende also nicht ohne Grund für Aufmerksamkeit im Netz gesorgt. Alleine auf dem Twitteraccount vom deutschen Regierungssprecher Steffen Seibert wurden die Clips hunderttausendfach angesehen. Die Botschaft ist klar - so endet auch jeder Clip: "Werde auch du zum Helden und bleib zuhause."

Ganz im Stile von "Opi erzählt vom Krieg" berichtet etwa der fiktive Anton Lehmann vom Coronajahr und der zweiten Welle:

»Und das Schicksal dieses Landes lag plötzlich in unseren Händen. Also fassten wir all unseren Mut zusammen und taten, was von uns erwartet wurde... Wir taten nichts. Waren faul wie die Waschbären. Tage- und nächtelang blieben wir auf unserem Arsch zu Hause und kämpften gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Unsere Couch war die Front, und unsere Geduld war die Waffe.«

Und es stimmt ja: Kontakte zu reduzieren ist derzeit unser wichtigstes und wirksamstes Mittel, um die Pandemie einzudämmen. Und etwas, was wirklich jeder und jede schafft. Diesen Appell will man mit den Videos an möglichst viele junge Menschen herantragen. Dass die Clips am Ende doch ein bisserl an der Realität vorbeigehen, wollen wir aber trotzdem nicht unerwähnt lassen: Existenzängste, Einsamkeit, die psychischen Auswirkungen der Pandemie, häusliche Gewalt - das alles findet in den Clips keinen Platz.

Wir finden die Idee an sich dennoch genial und bleiben daheim, tun unser Bestmögliches, denken dabei vor allem aber auch an die HeldInnen im Gesundheitsweisen, die gerade NICHT "faul wie die Waschbären auf ihren Ärschen sitzen". Danke!

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