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3 Dinge, die du wahrscheinlich täglich falsch machst

Eigentlich dachten wir, Atmen oder Hände waschen zu beherrschen - aber in den meisten Fällen machen wir es nicht ideal und es gibt simple Wege, dies noch zu verbessern!

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Erstaunt?
© Thinkstock/ Wavebreakmedia Ltd
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Atmen: Man sollte meinen, Atmen läuft automatisch und unser Körper weiß schon, was er tut. Jein, er hat es nur ein bisschen verlernt. Denn als Baby atmen wir noch weitaus effizienter, daher haben diese auch mehr Energie und können ewig weiter schreien. Aber selbst im Erwachsenenalter kann man sich mehr Sauerstoff, Energie sowie Entspannung eratmen - mit der sogenannten Bauch- oder Zwerchfellatmung.

Diese Form der Atmung lässt sich mit der folgenden Übung schnell wieder antrainieren:

Leg oder setz dich entspannt hin und platziere deine beiden Hände auf den Bauch zwischen Brustbein und Nabel. Konzentrier dich ganz auf deinen Atem. Lenke diesen nun bewusst gegen deine Hände: Beim Einatmen sollten diese nach oben gehen - die Bauchdecke hebt sich - und beim Ausatmen gehen die Hände nach unten - die Bauchdecke senkt sich. Wiederhol dies mindestens 10 Mal und immer wieder zwischendurch.

2

Zähne putzen: Gleich nach dem Essen brav zur Zahnbürste gegriffen und es wird losgeschrubbt? Damit tust du deinen Zähnen definitiv keinen Gefallen! Nach einer Mahlzeit solltest du mindestens 30 Minuten warten, bevor du zu putzen beginnst.
Schließlich sind viele Lebensmitteln sowie Getränke zucker- oder säurehältig, was die Härte der Zahnoberfläche angreifen kann. Durch verfrühtes Putzen kann so wertvolle Zahnsubstanz abgetragen werden. Darüber hinaus ist es möglich, die unerwünschte Säure so tiefer in den Zahnschmelz zu putzen.
Wer sich unbedingt schnell sauber fühlen möchte: Zuckerfreier Kaugummi oder Mundspülung können den natürlichen Säurehaushalt im Mund rascher wieder korrigieren und sorgen noch dazu für frischen Atem.

3

Hände waschen: Händewaschen, wenn wir nach Hause kommen, sollte zur Pflichtübung gehören. Schließlich greifen wir im Laufe des Tages Geländer, Haltegriffe oder andere Menschen an, die unerwünschte Geschenke in Form von Krankheitserregern beinhalten könnten und ein simpler Waschgang schützt uns davor. Aber keine Sorge, wir müssen keinen Blick in die Chirurgie werfen, um das korrekte Hände waschen zu lernen - nur ein paar Kleinigkeiten beachten:

  • Die Hände halbherzig ein paar Sekunden unters Wasser zu halten bringt gar nichts: Der Griff zu Seife ist essenziell und dann sollten mindestens 20 Sekunden lang - nicht unter fließendem Wasser - die Hände gereinigt werden: am besten dabei auch jeder Finger einzeln sowie die Handrückseite.
  • Antibakterielle Seife ist für den allgemeinen Gebrauch Geldverschwendung: Eine normale Seife beseitigt genauso lästige Bakterien. Der übermäßige Einsatz von antibakteriellen Reinigungsmitteln kann im Gegenteil sogar schädlich sein, da Bakterien Resistenzen dagegen entwickeln können.
  • Ob warmes oder kaltes Wasser hat keinen Einfluss auf die Abtötung der Bakterien.

Deine Hände waschen solltest du außerdem idealerweise:

  • vor der Essenszubereitung
  • vor dem Essen
  • bevor und nachdem du jemanden Kranken oder Verletzten gepflegt hast
  • nach der Toilette
  • nach Husten oder Niesen
  • nachdem du ein fremdes Tier berührt hast
  • nachdem du mit Abfall in Berührung gekommen bist

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