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So schläfst du heute Nacht besser!

Gestern schon wieder im Bett herumgewälzt? Dann lies dir besser unsere Schlaf-Tipps durch. Wissen, mit dem du heute Nacht viel besser schläfst!

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So schläfst du heute Nacht besser!

Hast du dich auch nur rumgewälzt?

© Instagram/mbv412

Es war wieder einmal eine dieser schrecklichen Nächte. Die Kreditkartenabrechnung ist ins Haus geflattert (MIST!!), die Präsentation nächste Woche liegt dir im Magen, du hast Stress mit dem Freund. Erst konntest du nicht einschlafen. Dann bist du mitten in der Nacht aufgewacht und zwei Stunden wach gelegen. Und als die Augen dann endlich wieder zugefallen sind hat auch schon der Wecker geläutet.

Schlafdefizit. Die Auswirkungen kennen wir: Müdigkeit, verringerte Konzentration, höheres Stressempfinden. Etwa acht Stunden Schlaf wären optimal – sind aber für dich die Seltenheit. Bevor du in deiner Verzweiflung zu Schlaftabletten greifst, befolge lieber diese acht Tipps, die dir das Ein- und Durchschlafen wirklich erleichtern.

1

Die optimale Schlaftemperatur. Du frierst leicht und hast deshalb die Heizung über Nacht aufgedreht? Oder du reißt die Fenster auf, damit kalte Luft ins Schlafzimmer kommt? Beides ist nicht optimal. Die perfekte Schlaftemperatur, so meinen Schlafforscher, liegt bei 16 bis 18 Grad. Nur absolute Frostbeulen können ein wenig erhöhen (max. 20 Grad). Ehe du zu Bett gehst solltest du den Raum noch einmal gut durchlüften lassen. Fenster für zehn Minuten öffnen und frischen Sauerstoff ins Zimmer lassen.

2

Zieh' dir Socken an. Ja. Wir wissen. Es ist nicht wahnsinnig sexy. Aber wir frieren einfach etwas schneller als die Kerle. Deswegen sollten wir unsere Frostbeulchen-Zehen vor dem Schlafen schön muckelig warm einpacken. Denn kalte Füße machen unrund – und unruhig.

3

Dunkle das Schlafzimmer ab. Es ist erwiesen: zu viel Licht während der Nacht beeinflusst den Schlaf negativ. Das gilt nicht nur für deine Nachttischlampe, sondern auch für den Fernseher, der eingeschalten bleibt und Licht abstrahlt oder auch für die helle Straßenbeleuchtung vor deinem Zimmer. Jalousien runter, Vorhänge vor, Türe zu, Lichter aus. Gute Nacht! Morgens sollten dann aber wieder ein paar Sonnenstrahlen ins Zimmer, damit die Laune steigt und dein Bioryhtmus auch "wach" umstellt.

4

Was du vor dem Schlafen essen solltest. Schwer verdauliche Speisen, das ist natürlich logisch, solltest du eine Stunde vor der Bettruhe nicht mehr zu dir nehmen. Sonst arbeitet der Magen in der Nacht an der Verdauung, dein Schlaf wird unruhig. Verbessert wird dein Schlaf durch den Genuss von Lebensmitteln, die die Aminosäure Tryptophan enthalten – etwa Kürbiskerne, Eier, Sojabohnen. Auch magnesiumhaltige Speisen wie Avocados und dunkles Blattgemüse sorgen für eine angenehme Nacht.

5

Schlaf nackt. Klar, deine Füße solltest du mit Socken wärmen. Aber sonst nackt zu schlafen sorgt für einen besseren Schlaf. Dabei wird sukzessive das Stresshormons Cortisol abgebaut. Wenn du aufwachst, hast du mehr Energie und weniger Hunger. Anders der Fall, wenn du durch zu viel Wärme unruhig schläfst oder sogar mehrfach aufwachst. Dann ist dein Cortisol-Level zu hoch und du verspürst heftigen Heißhunger – die Ursache für nächtliche Kühlschrank-Attacken.

6

Tschüss iPhone. Ja, wir wissen es. Vor dem Schlafengehen checkst du noch schnell dein iPhone, Facebook-Status, WhatsApp, wir kennen das. Aber: leg' es lieber beiseite, genau wie das iPad oder ein anderes elektronisches Gerät. Das Licht dieser Geräte schadet nämlich unserer inneren Uhr und somit auch unserem Schlaf. Es sei denn, du hast DIESE Funktion aktiviert...

7

Das solltest du trinken. Dass Kaffee oder Energy-Drinks jetzt nicht die richtige Wahl sind, ist logisch. Auch Alkohol führt leider dazu, dass du nächtens öfter aufwachst. Besser ist eine Tasse Früchte- oder Kamillentee - und der Schlafklassiker schlechthin: die Tasse Milch mit Honig.

8

Entspannung. Wenn es vor allem Stress und Sorgen sind, die dich in der Nacht wach halten, dann solltest du unbedingt vor dem Einschlafen noch autogenes Training machen. Stell' dir vor, dass deine Glieder langsam warm und immer müder werden. Deine Waden sacken tief in die Matratze, deine Oberschenkel werden weich, deine Finger entkrampfen sich... So entspannst du nach und nach jede Muskelgruppe und kannst friedlicher einschlafen.