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Best for Balance

Noch halten die Energiereserven des Urlaubs an. Aber wer sich nicht jetzt schon ein ausgeklügeltes Relax-System zurecht legt, läuft Gefahr, direkt wieder in die alten Tretmühlen des stressdominierten Alltages zu verfallen und innere Balance zu verlieren. WOMAN zeigt Ihnen, wie Sie Stress, die „Seuche des 21. Jahrhunderts“, mit Leichtigkeit links liegen lassen.


Best for Balance
© Pröll

sFrauen sind besonders davon betroffen, ihre Energiereserven rasch aufzubrauchen: Doppelbelastung Job und Familie, der Drang nach Perfektionismus sind alles Schlagwörter für Energieräuber. „Frauen halten einfach zu viel aus. Sie nehmen Stress zu lange als Normalität hin“, so die Psychotherapeutin Sabine Fabach vom Institut für Frauenspezifische Psychotherapie (www.frauensache.at). Gehören Sie auch dazu? Machen Sie den Test.

Positiver Stress.
Stress per se muss nicht unbedingt schlecht sein, allerdings nur für jene nicht, die ein gesundes Maß an Spannung und Entspannung beherrschen. „Stress ist eine ganz normale psychische und physische Reaktion auf eine Situation. Der Körper reagiert mit erhöhter Aufmerksamkeit, höherer Wahrnehmung und besserem Handlungsvermögen“, erklärt Fabach den so genannten Eustress („guter Stress“). Das jedoch geht auf Kosten von weniger wichtigen Körperfunktionen. So wird etwa der Magen-Darm-Trakt nur so weit versorgt, wie es notwendig ist. Zum Wohlfühlkiller wird Stress jedoch dann, wenn Ruhephasen gänzlich ausbleiben (Distress): „Wenn der Körper keine Entwarnung kriegt, dann läuft er immer auf diesem Niveau, und dieser hochtourige Zustand wird zu einem Dauerzustand.“ Der Körper reagiert meist mit Nackenverspannungen, Konzen­trationsschwierigkeiten, Verdauungsproblemen, Schlaf- und Hormonstörungen sowie seelischem Unwohlsein – bis hin zu chronischen Krankheiten. Nur wenn der Körper das Signal Entwarnung ertönen hört, fährt das System wieder runter: Stresshormone werden abgebaut, das Immunsystem wieder aktiver, Blutdruck und Puls­frequenz werden gesenkt, und die Regeneration der Körperfunktionen wird gestartet. „Wir brauchen einen guten Kreislauf von Anspannung, Hochfahren und Entspannung“, resümiert die Psychotherapeutin.

An die Zapfsäule.
Eines gleich vorweg: Relax­phasen am Wochenende oder im nächs­ten Urlaub reichen für das Maximum an Balance nicht aus. Mit einer cleveren Strategie sorgen Sie für stetigen Energie­nachschub und setzen Negativ­stress schachmatt: Das Repertoire reicht von Tag­träumerei über Akupressur, Me­di­tationsübungen und Time-Manage-ment bis zu Relax-Quickies.

Die ganze Story lesen Sie im neuen WOMAN