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So bleibt dein Bett im Sommer kühl

Sommer, Affenhitze. Vor allem in der Nacht wachst du schweißgebadet auf. Wir verraten dir, wer der geheime Verursacher der nächtlichen Wallungen ist.

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So bleibt dein Bett im Sommer kühl
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Die Klimaanlage brummt, die Fenster sind aufgerissen – und trotzdem wachst du im Sommer schweißgebadet auf. Bin ich bereits im Wechsel? Quatsch. Wenn in der Nacht die Hitze unerträglich wird und deinen Schlaf beeinträchtigt, dann liegt es einfach nur am falschen Bettzeug.

Denn unter synthetischen Materialien wie Polyester-Mischungen staut sich die Hitze – die Folge: wir schwitzen und schlafen unruhiger. Dazu bleibt bei synthetischem Material die Feuchtigkeit beim Schwitzen auf der Faseroberfläche, wo sie von den körpereigenen Keimen zersetzt wird. Dabei kann ein unangenehmer Geruch entstehen.

Deshalb ist es in den kommenden Wochen besonders wichtig, Bettwäsche aus natürlichen Materialien (etwa 100 Prozent Baumwolle) zu wählen. Diese leiten den Schweiß ab und sind atmungsaktiv.

Unser Tipp: Statt einer Bettdecke verwende einfach ein Baumwolllaken, um dich zuzudecken. Das kühlt. Und: Schlafe nackt!

So vermeidest du Hitze in der Nacht:

  • Ausgiebig Lüften sollte man nur in den kühlen Morgenstunden oder in der Nacht. Denn tagsüber gelangt die Hitze durch das geöffnete Fenster in die Wohnräume - und ist eine Wohnung erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Lufttemperatur wieder zu senken.
  • Dusche vor dem Schlafengehen nicht kalt, da dies einen Umkehreffekt haben kann. Deine Körpertemperatur kann tatsächlich ansteigen, um dem kalten Wasser entgegenzuwirken. Dusche stattdessen lauwarm.
  • Bei extremer Hitze: Finde eine kühle, dunkle Stelle zum Schlafen in einem der unteren Stockwerke oder im Keller. Wärme steigt nach oben, finde also eine Stelle nahe am Boden, z.B. den Boden deines Schlafzimmers, oder eine tief gelegene Stelle in deinem Haus, z.B. das Erdgeschoss oder den Keller.
  • Lege dein Bettzeug in den Gefrierschrank. Stecke deine Kissenhüllen, Bettbezüge und Decken 30 Minuten, bevor du ins Bett gehen willst, in den Gefrierschrank. Wenn du das Bettzeug auf dein Bett legst, sollte es 30 bis 40 Minuten kühl bleiben, gerade lange genug, um einzuschlafen.
  • Während du schläfst, sinkt deine Körpertemperatur etwa gegen drei Uhr morgens auf ihre niedrigste Temperatur. Um drei Uhr ist auch die Temperatur draußen extrem niedrig. Wenn du mit offenen Fenstern eingeschlafen bist, können sich die Muskeln um deinen Kopf und Hals wegen des plötzlichen Temperaturabfalls unfreiwillig verspannen, und es kann sein, dass du dadurch aufwachst.

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