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Bettwäsche im Check

Wie man sich bettet, so schläft man. Aber welche Bettwäsche ist die richtige? Die unterschiedlichen Bettwäschearten plus ihre Vor- und Nachteile.


Bettwäsche im Check
© Universal

Im Durchschnitt verbringt ein Erwachsener ungefähr ein Drittel des Tages im Bett. Wird das auf ein Jahr hochgerechnet, so muss der Bettwäschequalität eine hohe Bedeutung zukommen. Dementsprechend sollte vor dem Kauf einiges sorgfältig bedacht werden. Nachfolgend werden nicht nur die unterschiedlichen Arten von Bettwäsche erklärt, sondern auch ihre Vor- und Nachteile.

Da es zahlreiche Anbieter und Hersteller von Bettwäsche gibt, fällt die Wahl meist nicht sehr leicht. Aber auch hierbei kann der nachfolgende Beitrag bei der Entscheidungsfindung helfen, um die richtige Bettwäsche zum Beispiel von universal.at auszuwählen.

1

Bettwäsche aus Baumwolle: Baumwolltextilien fühlen sich weich an und sind auch für die empfindlichste Haut geeignet. Darüber hinaus besitzt Baumwolle eine sehr wertvolle Eigenschaft, nämlich die gute Saugfähigkeit. Diese liegt bei bis zu 350 Prozent des eigenen Gewichts. So wird die Körperfeuchtigkeit von der Baumwolle aufgenommen, die dann wiederum an die Umgebung abgegeben wird. Eine fühlbare Verdunstungskälte entsteht hier nicht.

2

Bettwäsche aus Biber: Biber-Bettwäsche ist ganz besonders flauschig und deshalb vor allem für die kalten Tage geeignet. Es handelt sich hierbei um eine Art angeraute Baumwolle und keinesfalls um Biberfelle, auch wenn der Erfinder dieser Bettwäscheart zu dieser Namensgebung beitrug. Hauptsächlich wird Biber für Winterbettwäsche, Flanellhemden und warme Unterwäsche verwendet. Bekannt ist Biber auch unter den Namen Baumwollflanell oder Rauhcouverture.

3

Bettwäsche aus Seersucker: Seersucker ist ebenfalls eine Art Baumwolle. Bekannt ist diese Gewebeart vor allem durch das geknitterte Aussehen, das durch die Verarbeitung mit gerafften und glatten Stoffstreifen entsteht. Dementsprechend muss Seersucker-Bettwäsche also auch nicht gebügelt werden. Der ungewöhnliche Name stammt aus der persischen Sprache („Shir o shekar“) und bedeutet soviel wie „Milch und Zucker“. Es handelt sich um einen sehr dünnen Stoff, sodass diese Bettwäscheart vor allem für den Sommer geeignet ist.

4

Bettwäsche aus Frottee: Frottee wird gewebt, wobei zusätzlich eine Florkette als Schlingenbildung auf beiden Seiten des Grundgewebes eingewebt wird. Hierdurch erhält die Bettwäsche ihre flauschige Haptik. Hauptsächlich wird Frottee für die Anfertigung von Bettlaken genutzt. Bettwäsche gibt es auch in einem Frottee-Stretch-Material, was wiederum eine Mischung aus Polyester und Baumwolle ist.

5

Bettwäsche aus Jersey: Die Ausgangsstoffe für Jersey können Seide, Wolle, Wollmischungen und Baumwolle sein. Dabei wird Jersey nicht gewebt, sondern vielmehr auf feinen Maschen angefertigt. Vorteilhaft ist, dass Jersey sich angenehm auf der Haut anfühlt und darüber hinaus auch atmungsaktiv und saugfähig ist.

6

Bettwäsche aus Satin: Bei Satin handelt es sich ebenfalls um eine Baumwollart. Allerdings wird hier sehr hochwertige langfaserige Baumwolle gewebt, die merzerisiert und gekämmt wird. Demzufolge wird sie von Kleinfasern befreit, wodurch der Satin den typischen Glanz erhält. Darüber hinaus existiert noch eine andere Webart, woraus dann die Luxus-Bettwäsche „Maco-Satin“ entsteht. Für den Sommer ist Satin besonders gut geeignet, da die Bettwäsche angenehm kühlt und atmungsaktiv ist.

7

Bettwäsche aus Mikrofaser: Bei der Mikrofaser handelt es sich um eine feine und dünne Faser, die zu 100 Prozent aus Polyester besteht. Gerade im Winter schafft diese Bettwäsche eine angenehme Wärme und saugt wesentlich mehr Feuchtigkeit auf als Baumwolle. Vorteilhaft ist auch, dass Mikrofaser nach dem Waschen sehr schnell trocknet und auch nicht gebügelt werden muss. Außerdem nimmt Mikrofaser-Bettwäsche bei der Aufbewahrung im Schrank weniger Platz weg als beispielsweise Baumwoll-Bettwäsche.

Übliche Größen bei Bettwäsche

Bei der Auswahl der richtigen Bettwäsche spielt natürlich auch die Größe eine wichtige Rolle. Im Handel sind die folgenden Standardgrößen erhältlich:

Kopfkissen: 80 x 80 cm, 40 x 80 cm

Bettbezug: 200 x 135 cm
155 x 220 cm
155 x 240 cm
200 x 200 cm
200 x 220 cm
200 x 240 cm

Bettlaken: 90 x 200 cm
100 x 200 cm
140 x 200 cm

Darüber hinaus gibt es auch Sondergrößen, die allerdings nicht jeder Hersteller anbietet.

Ein wichtiges Kaufkriterium ist vor allem der Verschluss der Bettwäsche. So ist es ein enormer Unterschied, ob beispielsweise das Kopfkissen lose im Bezug liegt, mit einem Reißverschluss oder auch Knöpfen verschlossen wird. Dabei ist der Reißverschluss die einfachste und komfortabelste Lösung, denn Bettdecke und Kopfkissen können nicht herausrutschen und auch das Bettbeziehen wird hierdurch einfacher. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass sich die Reißverschlüsse „innen“ befinden und mit einer Stoffkante überdeckt sind. Damit wird das Risiko minimiert, sich zu verletzen. Darüber hinaus ist es mehr als unangenehm, die „Kälte“ des Reißverschlusses beim Schlafen zu spüren.

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