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Fit ins Frühjahr!

Wie wir den Folgen der Wintermonate erfolgreich den Kampf ansagen.


Fit ins Frühjahr!
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Wenn die Tage langsam länger werden und uns die Temperaturen allmählich wieder wohlgesonnener sind, erwachen auch die letzten von uns aus ihrem Winterschlaf. Doch die winterliche Inaktivität hat Spuren hinterlassen. Wie wir diesen jetzt den Kampf ansagen!

Zu kalt, zu feucht und zu viel Schnee – mit dem herannahenden Frühling sind auch die letzten Ausreden passé. Denn wenn die Natur um uns zum Leben erwacht, blühen auch wir getreu dem Motto „Alles auf Anfang“ wieder zu neuer Höchstform auf. Und sind wir uns ehrlich: ist es höchste Zeit. Denn die trägen Wintermonate samt ihrer lukullischen Festlichkeiten haben ihre Spuren hinterlassen. Also: Nutzt die Energie der erwachenden Natur und kommt wieder so richtig in Bewegung!

In der Ruhe liegt die Kraft

Doch Moment! Wer sich jetzt schon hektisch auf die Suche nach den längst vergessenen Laufschuhen machen und gleich losstarten will, sollte noch kurz weiterlesen. Denn gerade zu Beginn der Trainingssaison ist Vorsicht geboten. Während wir zwar allmählich aus dem winterlichen Tiefschlaf erwachen, hinken Muskulatur und Stützapparat hinterher. Der Spruch „Wer rastet, der rostet“ stammt schließlich nicht von ungefähr. Demnach gilt in Sachen Ehrgeiz: Die Dosis macht das Gift. Wer gleich zu Beginn 100 Prozent gibt, läuft Gefahr, die Motivation aufgrund der Überlastung schneller zu verlieren, als sie da war.
Außerdem resultiert Selbstüberschätzung nicht selten in Verletzungen, die einem die Pläne ganz schön durchkreuzen können. Um das Verletzungsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren, ist daher eines unerlässlich – das Aufwärmen. Die Faustregel besagt: Zehn Prozent eines jeden Trainings sollten dem Warm-Up gewidmet sein. Ziel dabei ist es, Gelenke, Muskeln, Bänder sowie Sehnen zu mobilisieren und optimal auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten. Das ideale Aufwärmprogramm ist daher auf die jeweilige Sportart abgestimmt und steuert jene Bereiche an, die dann auch beim Training gefordert sind. Zum Warmwerden bietet sich beispielsweise lockeres Laufen an – das mobilisiert und bringt den Kreislauf in Schwung. Wichtig: Langsam beginnen!

Raus ins Freie

Nirgends trainiert es sich bei steigenden Temperaturen besser, als im Freien – die vorherrschenden Witterungen schaffen meist ideale Trainingsbedingungen. Zudem versorgen die ersten Sonnenstrahlen nicht nur mit Energie, sondern kurbeln darüberhinaus auch die körpereigene Vitamin D-Produktion an. Und dieses – aufgrund seiner Eigenschaften nicht selten als „Sonnenhormon“ bezeichnete – Vitamin hat es in sich. Im Organismus ist es an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt und übernimmt so eine zentrale Schlüsselrolle für unsere Gesundheit.
Auch beim Training profitieren wir davon, denn Vitamin D unterstützt die Muskelfunktion und sorgt für starke Knochen. Unter der Voraussetzung, dass dem Körper auch genügend Vitamin K zur Verfügung steht – denn nur dann kann Kalzium aus der Nahrung in die Knochen eingebaut werden, was sie stabil hält.

Krafttraining ist unerlässlich

Das Wichtigste beim Training: Abwechslung! Um einseitiger Belastung vorzubeugen – die nicht selten zu schmerzhaften Dysbalancen führt, die uns den Spaß am Sport schnell vermiesen können – ist neben Ausdauertraining gezieltes Krafttraining unerlässlich. So können muskuläres Ungleichgewicht kompensiert, die Muskelkraft optimiert, das Verletzungsrisiko minimiert und unsere Leistungsfähigkeit bestmöglich ausgebaut werden. Aber auch für die gezielte Gewichtsreduktion ist Krafttraining ein entscheidender Eckpfeiler. Was viele nicht bedenken: Für eine optimale Funktion benötigen unsere Muskeln Energie. Diese bekommen sie in Form von Kalorien, die wir über die Nahrung aufnehmen. Heißt im Umkehrschluss: Je mehr Muskelmasse wir haben, desto mehr Kalorien werden verbrannt – der Grundumsatz steigt. Und: Kleinere ernährungstechnische Sünden fallen so weniger ins Gewicht. Also, viel Spaß beim Trainieren!

von Patrick S.

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