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Steht Beyoncès Ivy Park auch uns Normalos?

Hot! So sieht Superstar Beyoncè auf den Fotos ihrer Kollektion "Ivy Park" aus. Aber stehen die Outfits auch "normalen" Frauen? Bloggerin Christl Clear machte den Test:

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Steht Beyoncès Ivy Park auch uns Normalos?

"Christl Clear": "Ich habe Kurven – und fühle mich wohl."

© Christlclear.com/SHLOMIT MYGAY

Da stand ich also in meinem Ivy Park–Body im Wiener Volksgarten, mitten im April, bei 12 Grad, helllichtem Tageslicht vor vielen Menschen, die ich nicht kenne und die etwas irritiert von unserer Shooting-Action waren. Aber da musste ich durch.

So trägt Beyonce ihre Kollektion

Ich mach euch nichts vor. Die ersten fünf Minuten waren ein emotionaler Supergau für mich. Mein Gehirn wollte nicht aufhören zu arbeiten and the Brainfuck was on: „Bin ich peinlich?“ „Finden die zwei Mädels, die unauffällig versuchen ein Foto von mir zu machen, mich dick?“, „Warum haben wir das nicht einfach im Fotostudio gemacht?“, „Warum tu ich mir das eigentlich an?“ waren nur ein paar Fragen, die mir durch den Kopf geschossen sind, während mir die Beine mit Glitzerlotion eingerieben wurden. Dabei waren all diese Fragen Bullshit und ziemlich leicht zu beantworten:

Christl Clear im hautengen "Ivy Park"-Body

Nein, ich bin nicht peinlich. Eigentlich find' ich mich ziemlich cool, weil ich mich getraut habe, die Kollektion dieser Göttin einfach anzuziehen – als normale Frau mit einem normalen Körper. Ich bin unter 1,65cm groß, trage Konfektionsgröße 40, habe viele schwarze Locken auf dem Kopf und noch mehr Kurven am Körper. Ich entspreche also alles andere als dem klassischen Schönheitsideal – und habe es trotzdem gewagt mich vor fremden Menschen in der Öffentlichkeit in einem knappen Outfit fotografieren zu lassen. Dafür braucht es Mut und eine gewisse #Yolo -Einstellung.

Also habe ich mich gesammelt, mich daran erinnert, dass ich mich für nichts an mir schämen brauche (eventuell für das chinesische Tattoo auf meinem Steißbein) und habe den Icy Park-Body genau so gerockt, wie es für ein Kleidungsstück, das Beyoncé designed hat, würdig ist: Mit viel Selbstbewusstsein und noch mehr Sexappeal!

Am Schluss habe ich den Body dann noch mit einem Tüllrock von Austro-Designerin Eva Poleschinski kombiniert.

© Video: Christl Clear

PS.: Wenn Beyoncé mich indirekt fragt, was mein Park ist, also der Ort, an dem ich mich stark fühle, dann antworte ich natürlich: Wien ist mein Park. Diese coole Stadt mit all seinen Facetten ist der Ort an dem ich mich am stärksten fühle. Das gilt aber nur im geografischen Sinne. Könnte ich es mir aussuchen, wäre es meine Haut. Ich fühle mich nirgends wohler und stärker als in meiner eigenen Haut. Das war nicht immer so, umso mehr weiß ich es jetzt zu schätzen.

Über die Autorin: Die freie Journalistin Christiana Ogunfojuri lebt in Wien – und bloggt unter ChristlClear.com über Lifestyle, Mode – und alles, was junge Frauen lieben .. oder sie auch nervt.

Thema: Beyoncé

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