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Wie die "Einmal pro Woche"-Regel deine Liebe stärkt

Wer frisch verliebt ist, möchte den Partner ständig um sich haben. Warum ein Psychologe nun die "Einmal pro Woche"-Regel für die Beziehung propagiert.

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Wie die "Einmal pro Woche"-Regel deine Liebe stärkt
© iStockphoto

Verliebtheit, diese schönste aller Empfindungen. Wenn man der Welt vor lauter Glück einen Haxn ausreißen könnte und seinen Partner am liebsten in die Hosentasche stecken würde, nur damit man ihn ständig bei sich haben kann.

Dieser Wunsch nach Nähe ist etwas völlig normales. Aber leider auch nicht wirklich empfehlenswert. Das zumindest meint der amerikanische Star-Psychologe in einem Beitrag für Psychology Today. Seine Warnung: Zu viel Kontakt in der Anfangszeit einer Beziehung schafft eine Illusion von Intimität und Abhängigkeit, die zu diesem Zeitpunkt in der Form noch gar nicht da sein sollte...

Seine Empfehlung: Die "Einmal pro Woche"-Regel.

Was ist die "Einmal pro Woche"-Regel?

Nein, es bedeutet nicht, dass man sich einmal pro Woche eine Beziehungsauszeit gönnen soll. Sondern im Gegenteil: Man solle sich, so der Rat des Psychologen, überhaupt nur einmal pro Woche sehen. Zumindest in den ersten Monaten einer Beziehung.

Diese selbstauferlegte Abstinenz hat nach Ansicht der Paartherapeuten zwei entscheidende Vorteile: Erstens ist die Enttäuschung nicht ganz so arg, wenn es mit dem neuen Partner doch nix Ernstes wird. Und zum anderen erhält man auf diese Weise die aufregende Spannung, die Vorfreude auf den Anderen und das Prickeln möglichst lange aufrecht.

Hmppfff. Auch wenn das ganz einleuchtend klingt und man sich wirklich nicht immer Hals über Kopf vom Date in die Beziehung stürzen muss (been there, done that!): So ein Leben nach strikten Regeln finden wir auch nicht gut. Man kann es ja entspannter angehen – aber sich zwischendurch auch häufiger als nur 1 Mal pro Woche sehen... Oder was meint ihr?