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Beziehungsstress im Dezember? So taucht ihr durch

Es sollte die schönste Zeit im Jahr sein, ist aber in Wahrheit die stressigste. Wie eure Beziehung die hektische Weihnachtszeit unbeschadet übersteht.

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Beziehungsstress im Dezember? So taucht ihr durch
© iStockphoto

Last-Minute-Geschenke, Weihnachtsfeiern, der Versuch, die Großfamilie irgendwie zu beherbergen oder das Weihnachtsfest im Patchwork-Modell zu organisieren.... Weihnachten, das bedeutet leider auch Stress, Hektik und vorprogrammierten Ärger. Wo lässt man den am besten aus? Nun, vielleicht nicht am "besten", aber doch am schnellsten: Am Partner.

Kein Wunder, dass im Dezember statistisch betrachtet die meisten Beziehungen in die Brüche gehen. Konfliktpotential ist schließlich genug da. Gerade unter Paaren. Wir haben uns deshalb mal ein paar Gedanken gemacht, wie eure Beziehung die stressige Weihnachtszeit überstehen kann.

So übersteht eure Beziehung die Weihnachtszeit

1. Macht die Weihnachtsliste gemeinsam

Es ist ja absurd, aber tatsächlich fühlen wir Frauen uns meist hauptverantwortlich für die Weihnachtsgeschenke. Wir tschurteln durch die Einkaufsstraßen, um für die Kinder, die Schwiegereltern und die liebe Großcousine alle Geschenke zu besorgen. Natürlich machen wir das ja auch gerne ... aber insgeheim sind wir manchmal auch grantig, weil alles an uns hängen bleibt. Ehe wir heuer deshalb wieder Gnatsch mit dem Liebsten bekommen: Gemeinsam eine Liste der Pflicht-Geschenke machen und die Besorgungen fair aufteilen. Dann nicht rumstressen. Er wird es erledigen. Nur eben in seinem Tempo (also am Tag vor Weihnachten, wir wetten!).

2. Nichts ist festgeschrieben

Es gibt jedes Jahr aufs neue Stress, weil ihr an Dingen festhaltet – einfach weil sie immer so waren? Niemand zwingt euch, das Weihnachtsessen erst bei den Schwiegereltern und dann bei deinen abzuhalten. Keiner kann von euch verlangen, dass ihr die gesamte Wohnung weihnachtlich dekoriert, nur "weil man das so macht". Nehmt den Stress raus, indem ihr über Weihnachten wegfahrt, die Festtagsessen bei Verwandten entweder aufteilt oder euch vielleicht einfach nur auf einen Kaffee in der Stadt trefft, oder indem ihr heuer auf Geschenke verzichtet. Klingt gut? Klingt gut!

3. Nichts muss perfekt sein

Warum solltest du das Weihnachtsessen für alle Verwandten übernehmen? Es kann ja jeder etwas mitbringen, vom Salat bis zum Dessert. Dann lastet die Hauptverantwortung nicht auf euch – und ihr bekommt euch nicht in die Haare, weil jemand Bestimmter vergessen hat, Thymian zu besorgen oder die Gans rechtzeitig zu bestellen. Wenn ihr das Patchwork-Modell lebt und es jedes Jahr Diskussionen gibt, wo die Kinder Weihnachten feiern: Stress raus, man verliert ihre Liebe nicht, nur weil der 24. Dezember nicht an einem bestimmten Ort stattfindet. Sie können dann ja vielleicht Silvester mit dem anderen Elternteil zelebrieren, ist doch auch schön.

4. Plant Zeit nur für euch

Eigentlich sollte die Weihnachtszeit ja eine der Besinnung, der Gemeinsamkeit sein. Ist es aber natürlich nicht. Im Gegenteil. Ihr driftet ob all dem Stress immer weiter auseinander. Plant deshalb dringend einmal pro Woche im Dezember einen Abend nur für euch. Wenn die Kinder im Bett sind, gönnt ihr euch ein nettes Essen, einen schönen Film, ein wenig Kuscheln im Schlafzimmer, eine entspannte Stunde auf der Couch, wo ihr nichts machen müsst, als füreinander da sein. Handys und andere Ablenkungen sind dann tabu. Das gibt euch die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und euch wieder aufeinander zu besinnen.