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Weihnachtsstress mit deinem Liebsten? Die Top-5-Beziehungskiller zu den Feiertagen

Das Fest der Liebe – alles soll stimmen! Da kommt schon mal Druck auf. Und dann noch die (Schwieger-)Familie! Das sind die 5 Beziehungskiller zu Weihnachten.

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Weihnachtsstress mit deinem Liebsten? Die Top-5-Beziehungskiller zu den Feiertagen
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Hättet ihr das geahnt? Die Zeit nach den Feiertagen ist für Scheidungsanwälte und -anwältinnen nach dem Spätsommer die wichtigste Zeit des Jahres. Denn nicht nur nach dem Sommerurlaub liegen bei vielen Paaren die Nerven blank, sondern auch nach den Weihnachtsfeiertagen. Stress, Druck, viel Zeit mit der Familie – das kann viele Beziehungen auf eine Belastungsprobe stellen. Wir haben einen Anwalt und eine Anwältin gefragt, warum Ehen um die Weihnachtszeit besonders gefährdet sind.

"Es sind oft sehr ähnliche Auslöser, die dazu führen, dass zur Weihnachtszeit ein vages Gefühl der Unzufriedenheit in der Beziehung zu einem konkreten Scheidungsentschluss reift", sagen Clemens Gärner und Susanna Perl von der Familienrechtskanzlei "Gärner Perl Rechtsanwälte". "Für die einen sind es beispielsweise Streitereien rund um die Organisation der Bescherung. Für die anderen die Enttäuschung über ein liebloses Weihnachtsgeschenk. Das heißt aber nicht, dass sich jemand 'wegen' eines falschen Geschenkes scheiden lässt. Das ist meist nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt und langfristige Unzufriedenheiten zutage treten lässt."

Beziehungskiller Nr. 1: Enttäuschung unter dem Baum

Hier geht es weniger darum, was man bekommt, sondern darum, wie wenig der Partner oder die Partnerin einen kennt und wie wenig Mühe er oder sie sich gemacht hat. Tödlich für Beziehungen, in denen die Wertschätzung an sich schon vermisst wird.

Beziehungskiller Nr. 2: Nur einer oder eine in der Beziehung kümmert sich um die Erledigungen

Egal, ob es um die Besorgungen, das Verpacken der Geschenke oder die Einladungen geht: Wenn hauptsächlich eine oder einer den Vorbereitungsstress hat, staut sich Frust an. Denn meist ist das nur ein Symptom für eine generelle Schieflage in der Aufgabenverteilung.

Beziehungskiller Nr. 3: Familienstress

Es kann schon zur Belastungsprobe werden: Jede Familie will gleichermaßen behandelt werden und so manche Streitthemen, die sich übers Jahr angestaut haben, entladen sich förmlich am Weihnachtstisch. Zusätzlich treten Probleme auf, wenn der oder die PartnerIn nicht zu einem steht und sich vielleicht sogar eher auf die Seite der Familie stellt. Phuuu...

Beziehungskiller Nr. 4: Streit ums Geld

Meinungsverschiedenheiten über die Ausgaben treten rund um die Zeit des Schenkens besonders in den Mittelpunkt. Nur wenige Ehen überleben grundlegende Differenzen über den Umgang mit Geld. Lieber doch mehr für ein Geschenk ausgeben? Oder besser sparen? Das können Fragen sein, die die Beziehung auf die Probe stellen...

Beziehungskiller Nr. 5: Zu hohe Erwartungen

Wir alle kennen es: Man hat gewisse Vorstellung über den Ablauf eines Festes und manchmal sogar darüber, wie man sich am besagten Tag fühlen wird. Wird der oder die PartnerIn dem nicht gerecht, droht Streit. Entspannung und "mehr Zeit füreinander" – Fehlanzeige! Viele Paare springen zu Weihnachten von einem Besuch zum nächsten. Bei anderen Paaren wiederum sorgt die ungewohnte Nähe für Spannungen.

Und jetzt zu den Good News:

Ihr müsst euch keine Sorgen machen, wenn es rund um die Feiertage doch einmal krachen sollte: "Eine Ehe, in der sich beide wohlfühlen, hält auch den einen oder anderen Weihnachtsstreit aus. Ehen, die zu den Feiertagen in die Brüche gehen, tun dies niemals nur wegen der Feiertage."

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