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Bianca und Daniela Schwarzjirg im WOMAN-Interview

Die eine ist PULS-4-Moderatorin und zog sich für den „Playboy“ aus, die andere Therapeutin für Kinder und Jugendliche. Gemeinsam sind sie ein inniges Mutter-Tochter-Gespann. Bianca und Daniela Schwarzjirg im WOMAN-Interview:


Bianca und Daniela Schwarzjirg im WOMAN-Interview
© Roland Ferrigato

Woman: Daniela, Ihre Tochter zog sich im Frühjahr für den „Playboy“ aus. In einem Interview verriet Bianca uns, dass Sie dieser Sache skeptisch gegenüberstanden. Warum?

Daniela: Ich habe gehofft, dass sie sich dagegen entscheidet,
weil ich Angst hatte, sie könnte das irgendwann bereuen. Da spielt natürlich auch meine Tradition und Kultur eine Rolle. Ich wurde ziemlich konservativ erzogen. Mein Mann war da offener und aufgeschlossener als ich. Also habe ich mir gedacht, dass ich Bianca mit ihren 31 Jahren keine Vorschriften mehr machen sollte. Und schlussendlich haben mir die Fotos ja auch sehr gut gefallen.

Woman: Waren Sie eine strenge Mutter?

Bianca: (unterbricht) Ja! Meine Mama war wahnsinnig streng, als ich in der Schule war. Das hat bis zur Uni gedauert. Sie hat immer gefragt: Bianca, musst du jetzt nicht lernen? Ist jetzt nicht Prüfungszeit?

Daniela: War das wirklich sooo nervig?

Bianca: Sehr sogar! (lacht)

Daniela: Im Nachhinein muss ich mir schon eingestehen, dass ich wohl meine eigenen Ängste an Bianca ausgelassen habe. Ich musste nämlich eine Klasse wiederholen, und im damals kommunistischen Jugoslawien war das eine herbe Niederlage. Kinder wurden über ihre Noten definiert. Heute sage ich Eltern in der Therapie, dass sie sich keine Sorgen um den schulischen Erfolg ihrer Kinder machen sollen. Weil Kinder mehr wert sind, als die Note, mit der sie beurteilt werden.

Woman: Macht man sich als Psychotherapeutin mehr Sorgen, wenn die eigenen Kinder in die Pubertät kommen?

Daniela: (denkt nach) Vielleicht schon. Bei Bianca habe ich aber immer gewusst, dass sie genug Selbstwertgefühl hat, um den vielen Gefahren standzuhalten, die in der Pubertät locken. Ich habe immer darauf geachtet, dass sie auch Nein sagen kann. Das kann sie heute noch sehr gut. Bianca: Richtige Schwierigkeiten zwischen uns gab es erst, als ich meinen ersten Freund hatte.

LESEN Sie das gesamte Interview in WOMAN 15/2012!

Redaktion: Sandra Jungmann