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Bizarre Angewohnheiten, die nur deine Familie hat

Ach, Familie. Wie herrlich komisch unsere Verwandtschaft und wir nur sein können. Und fast jeder hat eine Familien-Tradition, die Außenstehende nur schwer nachvollziehen können. Wir haben Menschen gefragt, was die bizarrsten Angewohnheiten ihrer Familie sind - und mussten vor Lachen weinen...

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Bizarre Angewohnheiten, die nur deine Familie hat
© Fox Television Studios

Es gibt sie, diese Dinge, die du jahrelang gemacht hast, ohne sie auch nur ein einziges Mal zu hinterfragen. Ganz einfach, weil du es von deiner Familie nicht anders gelernt hast. Wir waren schon bei Schulfreundinnen eingeladen, bei denen die Butter nicht im Kühlschrank stand, damit sie immer schön weich ist und hatten Ex-Freunde, die ihre Handtücher im Gang und nicht im Bad aufbewahren; jetzt mussten wir aber feststellen, dass es noch um einiges weirder geht - sogar *noch* weirder als bei der Kult-Serie Malcolm Mittendrin .

Ein Reddit-User fragte nämlich kürzlich nach den schrägsten Family-Traditionen und Angewohnheiten anderer User. Und was da teilweise zu Tage kam, war absurd - und das Posting ging viral:

»Wir hatten eine gemeinsame Unterwäsche-Lade, bis ich in der Oberstufe war. Anscheinend ist das gar nicht soooo normal.«
»Wenn mir bei McDonalds bestellten, haben wir immer alle Pommes in der Mitte auf einen großen Haufen gelegt.«
»Wenn ich mir mit Essen den Mund verbrannte haben mir immer alle in den Mund gepustet.«
»Meine Mama wusch Äpfel immer mit Geschirrspülmittel. Ich auch. Bis heute.«
»Meine Eltern bewahren Batterien im Kühlschrank auf, damit sie 'schön frisch' bleiben.«
»Wir nahmen bei jeden Restaurantbesuch das Besteck mit nach Hause. Ich dachte lange, dass sei völlig normal«

Weil wir die Geschichten so genial fanden, haben wir selbst nachgefragt und Menschen haben uns erzählt welche schrägen Angewohnheiten ihre Familien haben. Und wir mussten Tränen lachen:

Anna, 28

»Bei uns im Ort gibt es einen 'Zauberwald' in dem man mit dem Auto immer hupen muss. Ausnahmslos. Um die bösen Geister zu verschrecken. Ich mache das bis heute.«

Claudia, 32

»Bei uns am Esstisch hat jeder einen zugewiesenen Sitzplatz. Bei Freunden habe ich sogar mal gefragt, welches ihr 'Gästesitz' ist...peinlich.«

Simon, 24

»Wir sind eine große Familie. Trotzdem werden an Weihnachten alle Geschenke *nacheinander* aufgemacht. Der Beschenkte zeigt auf das jeweils Nächste und so weiter. Es dauert ewig!«

Michaela, 43

»Wir haben in unserer Familie einen Laut beziehungsweise eine Phrase, um anzuzeigen, wenn es uns richtig gut geht. Und diese wird idealerweise laut und dabei hüpfend von sich gegeben!«

Linda, 35

»Wir sind eine Familie der Überhöflichen. Das kann bedenkliche Ausmaße nehmen, die uns ganz normal erscheinen, für meinen Ex-Freund im Urlaub jedoch mehr als irritierend war: Als wir bei einer Autofahrt darüber diskutierten, was wir unternehmen wollten und alle darauf bestanden, dass ihr persönlicher Wunsch ja keine Priorität habe, sind wir wirklich ewig im Kreis gefahren, bis wir uns endlich für eine Route entscheiden konnten. «

Georg, 45

»Mein Vater war wirklich nicht bekannt dafür derbe Ausdrücke zu verwenden, aber dennoch hatte er ein skurriles Ablagesystem: Ordner im Regal oder auch am Computer wurden alle betitelt mit 'Arsch 1', 'Arsch 2'… Wir haben es nie hinterfragt, aber gefunden hat man so natürlich auch nie wieder etwas…«

Sabrina, 30

»Mein Papa macht immer ein Kreuz auf den Laib Brot, bevor er ihn anschneidet.«

Regina, 21

»Wir beginnen einfach zu essen, ohne darauf zu warten, bis alle am Tisch sitzen. Weil es einfach egal ist!«

Paula, 30

»Mir fehlt zwar der nötige Abstand, um das Verhalten meiner Familie nüchtern zu beurteilen, aber mir wurde im Teenageralter gesagt, dass es komisch sei, wie meine Familie mit Nacktheit umgeht. Aus der Perspektive meiner Mitschülerinnen war es nämlich ganz schön ungewöhnlich, dass ich meine Eltern mit 15 Jahren (noch immer!) nackt sehe. Man kann sich das in etwa so vorstellen: Mein Vater duscht, meine Mutter cremt sich gerade mit Bodylotion ein und ich stehe am Waschbecken und zupfe mir die Augenbrauen. Währenddessen unterhalten wir uns über die Lage der Politik, regen uns über die Leut' auf oder überlegen, was wir später noch essen werden. Ich bin nun 30 Jahre alt und es hat sich diesbezüglich nichts geändert. Ich meine, die beiden haben mich gezeugt, gewickelt und versorgt. Ich denke, dass es völlig okay ist, wenn sie wissen, wie mein nackter Popsch ausschaut. Für mich ist es einfach ganz normal, meine Geschwister, Eltern, aber auch Freundinnen nackt zu sehen. 'Komisch' ist also Ansichtssache!«

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