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Aus den kleinen Dingen des Lebens Großes machen: magnoliaelectric

Charmant, verspielt, poetisch, inspirierend, gefühlsbetont, süß, sprachgewandt: So zeigt sich das Blog von Stefanie Delorenzo

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Blog magnoliaelectric
© magnoliaelectric

Stefanie Delorenzo ist wahrlich mit vielen Talenten gesegnet und zum Glück teilt sie diese regelmäßig auf ihrem Blog magnoliaelectric. Ob ausdruckstarke Fotografien, sprachverliebte Texte, die einen zum Lächeln bringen, Reiseberichte, die Fernweh verursachen oder Rezeptideen, die einen wünschen lassen, man würde die junge, österreichische Bloggerin persönlich kennen um sich auf die Leckereien einfach einzuladen. Aber vielleicht dürfen wir ja nach unserem Interview nicht mehr nur virtuell mitnaschen?

WOMAN: Bitte beschreibe dich kurz selbst.
Stefanie: Ich bin Stef, 24, Studentin und Lehrerin aus Niederösterreich. Meine Leidenschaften liegen im fotografischen Bereich. Dafür brenne ich. Gerne lichterloh. Mit der Prosa führe ich ab und an eine Affäre, aber eine feste Bindung hege ich meiner Kamera gegenüber. Ich startete magnoliaelectric im Spätsommer 2010, um die Begebenheiten und Momente meines Lebens festzuhalten, an der Fotografie dran zu bleiben und mit meinen Interessen eventuell inspirieren zu können. Seitdem veränderte sich mein Leben rasant und es könnte glaube ich nicht besser sein. Ich versuche, mit den kleinen Dingen des Lebens Großes zu machen und die Welt und mich daran teilhaben zu lassen.

Blog magnoliaelectric

WOMAN: Bitte beschreibe dein Blog kurz selbst.
Stefanie: magnoliaelectric ist ein Blog, der im Allgemeinen Lifestylethemen abdeckt. Ich versuche auf magnoliaelectric die zuckersüßen Seiten meines Lebens zu zeigen - Reiseabenteuer, gute Bücher, Rezepte, Outfits, Ideen, Erkundungen von verlassenen Gebäuden, Träume und Geschichten weiterzugeben. Zu inspirieren. Es gibt so viele kleine Dinge, auf die wir achten sollten, in einer Welt, die so viele große schlimme Erlebnisse für uns bereit hält. Ich lebe nach Gefühl und trage oft zu viele Gedanken mit mir herum. magnoliaelectric soll ein Katalysator dafür sein.

WOMAN: In welchem Alter hast du begonnen, dich für Mode/ Beauty zu interessieren? Und gab es vielleicht einen bestimmten Anlass dazu?
Stefanie: Ich muss gestehen, dass ich mich relativ lange für keinen der Bereiche intensiv interessiert habe. Als Kind liebte ich es mich zu verkleiden und meine Mama nähte uns die schönsten Faschingskostüme dafür. Das gewünschte Power Ranger-Kostüm musste jedoch Yasmin von Aladdin weichen, da Metall nur schwierig zu verarbeiten ist (nicht mal meinen Papa konnte ich überreden). Keine Frage, noch heute sage ich zu Kostümpartys und Tanzabenden im 20er Jahre-Stil gerne zu!
Erst in der Oberstufe begann ich mich dezent zu schminken, dann der Klassiker, ich zupfte viel zu viel Augenbrauen und so weiter. Mittlerweile kann ich sagen, dass ich meinen Stil gefunden habe: natürlich, aber gerne mal mit rotem Lippenstift.

Blog magnoliaelectric

WOMAN: Was hat sich in deinem Leben dank deinem Blog verändert?
Stefanie: Ich versuche den Blog nicht mein Leben bestimmen zu lassen, sondern verfolge die umgekehrte Variante. Ich lebe mein Leben und schreibe darüber am Blog. Dennoch sind natürlich einige Sachen passiert, die ich magnoliaelectric zu verdanken habe, wie zum Beispiel eine kostenlose Reise nach Berlin und vor allem der Kontakt zu wahnsinnig kreativen Menschen, die ich ohne zu bloggen eventuell nie (real) kennen gelernt hätte. Am wichtigsten finde ich aber, dass mich der Blog auch dazu antreibt, offen in die Welt zu blicken, nach neuen Ideen Ausschau zu halten und am Ball zu bleiben.

WOMAN: Welche Fashion-Sünden verbergen sich in deinem Kleiderschrank oder zumindest in deiner Erinnerung?
Stefanie: Am schlimmsten finde ich den Jeans-in-Jeanslook. Jeanshose und Jacke gehen meiner Meinung nach gar nicht zusammen, das wusste mein fünfzehnjähriges Ich aber noch nicht.

Blog magnoliaelectric

WOMAN: Wurdest du schon einmal auf der Straße erkannt? Und wenn ja, wie war das erste Mal?
Stefanie: Ich wurde noch nicht angesprochen, bekam aber nach einem Konzert eine Nachricht, ob ich das gewesen sei. Und ja. Das war ich. Vor kurzem geschah etwas Ähnliches, dass ich via instagram auch gefragt wurde, ob ich heute vor Gebäude XYZ vorbeigegangen wäre (natürlich bin ich das). Das löst schon merkwürdige Gefühle aus, ich würde mir dann wohl eher wünschen, angesprochen zu werden, als heimlich beobachtet und anschließend darauf aufmerksam gemacht zu werden.

WOMAN: Gibt es aktuell etwas aus den Bereichen Mode oder Beauty, das du unbedingt haben möchtest und vielleicht schon darauf sparst?
Stefanie: Eine klassische schwarze Lederjacke! Man glaubt es kaum, aber ich suche seit Jahren nach der perfekten und wurde noch nicht fündig. Dass es tausende Verschiedene am Markt gibt, hilft mir nicht unbedingt weiter. Die meisten sind zu glänzend oder zu kurz, haben zu viel Schnickschnack und so weiter.

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WOMAN: Du betreibst ein Blog, Accounts auf Facebook, Twitter, Instagram,.. – aber was bevorzugst du davon und warum?
Stefanie: Ich separiere Blog von anderen Social Media-Seiten, denn der Blog ist Hauptbestandteil meines "Onlinelebens". Ansonsten bin ich schwer in instagram verliebt, da es mir die Möglichkeit gibt, nicht nur Durchgestyltes, sondern Alltägliches mit einfließen zu lassen. Twitter benutze ich zum Beispiel gar nicht, wobei ich es liebe mit Worten zu jonglieren. Wie man an der Menge an Antworten merkt, sind mir 140 Zeichen dafür zu wenig.

WOMAN: Was machst du abseits des virtuellen, also quasi im „realen“ Leben?
Stefanie: Relativ viel! Ich studiere noch und versuche gerade meine Pläne, das Studium nächstes Frühjahr abzuschließen, in die Gänge zu leiten. Ich belege Germanistik und Psychologie/Philosophie auf Lehramt. Seit vorigen September unterrichte ich aber schon Deutsch, da ich "dank" Lehrermangel in Österreich einen Sondervertrag bekommen habe. Da mein Blog mein reales Leben teilweise wiederspiegelt, sind die Dinge, die man darauf findet, alles Bereiche, in denen sich mein Leben abspielt.

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WOMAN: Welche Blogs oder Websites liest du selbst gerne?
Stefanie: Ich könnte jetzt so einige aufzählen und hoffe, dass niemand beleidigt ist, wenn ich ihn nicht nenne. Zu meinen daily reads gehören unter anderem: A Beautiful Mess, Selective Potential, Delightfully Tacky und Travelettes. Webseiten, die ich empfehlen kann sind Humans of New York und The Burning House. Ansonsten bin ich derzeit beim Update meiner Blogrollliste, auf der sich bald viele weitere wunderbare (vor allem deutsch geschriebene) Blogs auffinden lassen!

WOMAN: Wenn du dir jede Kooperation aussuchen könntest mit deinem Label nach Wahl – was würdest du gerne machen?
Stefanie: Irgendwas im Reisebereich, zum Beispiel einen Travelguide, bei dem ich unterstützt werden würde und ich von der Reise und dem Land schreibe, welches ich für mich erkundet habe. Ich habe schon ein Hotel in London getestet und die Erfahrung war sehr aufregend.

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WOMAN: Gibt es irgendwelche Beauty-Tipps, die Du mit unseren Leserinnen teilen würdest?
Stefanie: Genügend Schlaf ist wohl der Grundtipp Nummer 1, wenn ich ausreichend Schlaf bekomme (gerne 9-10 Stunden), dann fühle ich mich von Grund auf fitter. Ansonsten gilt für mich "weniger ist mehr", das Gesicht nicht zu vollklatschen und sich selbst mögen lernen ist schwierig, aber machbar!

WOMAN: Wo soll es hingehen mit deinem Blog?
Stefanie: The future is still unwritten oder wie war das nochmals? Ich habe keine gezielten Pläne, werde zum ersten Mal über den Sommer gar nichts vorbloggen wenn ich verreise und bin gespannt, wie diese Zeit sein wird. Für die nahe Zukunft wünsche ich mir, dass ich genügend Zeit für den Blog finden werde und ihn weiterhin so führen kann, wie ich es möchte.

Thema: Modeblogs

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