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Bloggerin schockt: So beeinflusst Endometriose meinen Körper!

Die 27-jährige Fashion-Bloggerin Thessy Kouzoukas zeigt, welche schlimmen Auswirkungen die Krankheit Endometriose auf den Körper haben kann.

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Bloggerin schockt: So beeinflusst Endometriose meinen Körper!
© Instagram/thessy.k/

Regelschmerzen. Kennt fast jede Frau. Doch bei manchen Frauen sind sie stärker, fast unerträglich. Trotzdem bleibt lange unerkannt, dass es sich dabei um Endometriose handelt, einer Erkrankung, die bis zur Unfruchtbarkeit führen kann.

Endometriose betrifft ca. 10-15% aller Frauen zwischen der ersten Regelblutung und den Wechseljahren. In Österreich gibt es 300.000 Betroffene. Die Schmerzen werden durch die Zysten, Entzündung, Verwachsung und letztendlich Vernarbungen verursacht, die im Bauchraum entstehen. In den meisten Fällen sind die Eierstöcke, die Eileiter, der Darm, die Blase und die Harnleiter betroffen. In seltenen Fällen können die Entzündungsherde sogar in andere Organe wie die Lunge abwandern. Diagnostiziert wird die Endometriose erst durch eine Bauchspiegelung.

Bloggerin zeigt mit mutigem Posting: "So leidet der Körper unter Endometriose"

Thessy Kouzoukas will mit einem Foto auf die Auswirkungen der Krankheit aufmerksam machen. Zu sehen ist ihr Bauch nach einer geplatzten Zyste: "Das schockiert Leute. Das bin ich. Das ist Endometriose", so Thessy zu dem Bild. "Links ist mein Bauch drei Wochen nach der geplatzten Zyste (vor fünf Wochen). Rechts bin ich jetzt, ich nehme das Medikament "Synarel", das meine Hormonproduktion gestoppt hat und mich im Alter von 27 in die Menopause versetzt hat", schreibt sie weiter.

Die junge Fashion-Bloggerin will mit ihren Postings mehr Bewusstsein für die Krankheit schaffen. Denn oft wird Frauen, die unter extremen Menstruationsbeschwerden leiden, gesagt, die Sache sei nur psychisch. Tessy:

"Endo ist kein Witz. Ich werde über sieben Stunden operiert werden und dann eine Woche lang im Krankenhaus liegen. Wenn ihr jemanden mit schlimmen Regelschmerzen kennt, dann sagt dieser Person bitte, dass sie das untersuchen lassen soll. Und an alle, die Endo haben: Ihr seid nicht allein."

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