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Warum diese Bloggerin nach ihrer Fehlgeburt "dankbar" ist

Eine Fehlgeburt und "Dankbarkeit" - das sind zwei Worte, die man eigentlich nicht miteinander verbindet. Warum diese Bloggerin trotzdem so fühlt:

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Warum diese Bloggerin nach ihrer Fehlgeburt "dankbar" ist

Shelley Melting: "Ich bin dankbar!"

© Instagram/ShelleyMelting

Wie sich eine Frau nach einer Fehlgeburt fühlt, kann niemand ermessen, der es nicht selbst durchmachen musste. Wut, Trauer, das Gefühl, versagt zu haben, das Gefühl, dass diese Welt ungerecht ist, die Sorge, ob man jemals ein Kind bekommen kann... Es ist ein emotionales Höllental, das kaum zu beschreiben ist.

Shelley Melting, Fitness-Bloggerin aus Minnesota, beschreibt ihre Gefühle in einem Posting auf Instagram anders. "Mein Mann und ich sind dankbar," so die 28-jährige Mutter zweier Kinder, die mit ihrem dritten Baby eine Fehlgeburt erlitten hat.

Denn auch wenn sie erst Trauer, Zorn und Verwirrung verspürt hätten, so Shelley, wollten sie doch lieber an dem Gefühl der Dankbarkeit festhalten, dass sie empfanden, als sie von der neuerlichen Schwangerschaft erfuhren.

Sie wolle sich nicht selbst mit all den negativen Emotionen nach der Fehlgeburt quälen und martern, die sie zerstören könnten. Wichtiger seien die positiven Emotionen: "Ich bin dankbar, dass ich kurz die Bindung erleben durfte, die eine Frau fühlt, wenn ein kleiner Mensch in ihrem Bauch wächst. Dankbar, dass ich die Liebe fühlen durfte, die man zu jemanden empfinden kann, den man noch nie getroffen hat."

Diese Gefühle will Shelley Melting bewahren. Auch wenn, wie sie in einem zweiten Posting schreibt, der Schmerz über den Verlust eines Kindes nie wirklich vergehe. "Man muss nur durch Facebook scrollen und all die glücklichen Mütter mit ihren neugeborenen Babys sehen, um einen Stich im Herz zu spüren."

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