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Bologna entdecken: Esskultur trifft Lebenskunst

„Die Rote”, „die Gelehrte” oder „die Fette”: Die Vielfalt Bolognas zeigt sich schon in der stolzen Reihe von Beinamen, die die Hauptstadt der Emilia-Romagna trägt. Ihr besonderes Flair mit historischen Sehenswürdigkeiten, einer außergewöhnlich reichen kulinarischen Tradition und abwechslungsreichen Shopping-Highlights lässt sich trotzdem kaum in Worte fassen – einen persönlichen Besuch solltest du dir also keinesfalls entgehen lassen.


Bologna entdecken: Esskultur trifft Lebenskunst
© Umberto Cesari

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Was es mit den Beinamen auf sich hat, ist schnell erklärt: „Die Rote” wird Bologna wegen der rötlich leuchtenden Häuser genannt, die mit ihren Lauben und endlos scheinenden Säulengängen wahre Meisterwerke der mittelalterlichen Baukunst darstellen. „Die Gelehrte“ heißt die Hauptstadt der Emilia-Romagna als Sitz der ältesten Universität Europas: Seit 1088 werden hier Wissenschaftler ausgebildet, darunter Berühmtheiten wie Dante, Erasmus von Rotterdam und Kopernikus. Der Beiname „die Fette” schließlich beruht auf der weltberühmten – und äußerst reichhaltigen – kulinarischen Tradition, deretwegen Bologna vielen Feinschmeckern als Zentrum der italienischen Esskultur gilt. Auch Shopping-Fans kommen in der oberitalienischen Stadt auf den Geschmack – die perfekten Voraussetzungen, um einen Kurzurlaub im Zeichen der schönen Seiten des Lebens zu genießen.

Piazza Maggiore

In der lebhaften Altstadt verbinden sich Kultur und Geschichte mit einem jungen, urbanen Lifestyle. Die fast 40 Kilometer langen Arkaden, die das Herz Bolognas umschließen, versprühen den Flair einer Open-Air-Kunstausstellung: Neben historischen Gebäuden, Kirchen und den berühmten mittlealterlichen Türmen finden sich in den Säulengängen auch charmante Restaurants, Bars, Märkte, Boutiquen und Shops. Sogar wenn es regnet, braucht man dank der charakteristischen “Portici” keinen Schirm.

La-Piazzola-Markt

Das übersichtliche Stadtzentrum kann bequem zu Fuß erkundet werden und bietet jede Menge Möglichkeiten, einen ebenso stressfreien wie abwechslungsreichen Shopping-Tag zu genießen: Die Bandbreite reicht von einem mittelalterlichen Markt und der prestigeträchtigen Galleria Cavour mit ihren luxuriösen Boutiquen im Quadrilatero-Viertel über die Einkaufsstraßen Via Porta Nova und San Felice bis zum ehemaligen Jüdischen Ghetto, wo handgefertigte Schuhe, Accessoires und Möbel verkauft werden. In der Via San Vitale trifft Innovation auf Vintage-Flair, hier offenbart sich die hippe Seite Bolognas mit alternativen Boutiquen und Second-Hand-Stores. Ein besonderes Highlight mit historischem Hintergrund ist der La-Piazzola-Markt: Bereits 1251 wurde im Parco della Montagnola und auf der Piazza VIII Agosto Vieh verkauft, heute wird hier an über 400 Marktständen von Mode, Accessoires und Schmuck bis zu Blumen und Töpferware alles angeboten, was das Herz begehrt – und das zu unschlagbaren Preisen.

Torre Orologio

In der Riege der historischen Sehenswürdigkeiten Bolognas stehen die mittelalterlichen Türme ganz oben – im wahrsten Sinne des Wortes. Der schiefe Turm Asinelli ragt 97,2 Meter über die Stadt hinaus und offenbart ein beeindruckendes Panorama mit einem unverstellten Ausblick über das rote Dächermeer. Der Uhrturm bildet den Ausgangspunkt für die Erkundung des Palazzo d’Accursio, der unter anderem die städtische Kunstsammlung beherbergt und spannende Einblicke in die Geschichte Bolognas gewährt.

Pasta

Neben dem Kulturgenuss hat bei einem Bologna-Besuch natürlich auch die Kulinarik oberste Priorität. Die Fette“ verkörpert die Tradition von Essen und Wein wie kaum eine andere Stadt in Italien: „Ragù alla Bolognese“ oder handgemachte Pasta wie Tortellini, Lasagne und Tagliatelle sind nur einige der kulinarischen Kreationen, die Bolognas Ruf als italienisches Zentrum der Esskultur weltweit gefestigt haben. Legendär sind auch die „Sfogline”: Der Unterricht der so genannten Pasta-Frauen, die mit faszinierender Fingerfertigkeit hauchdünnen Nudelteig herstellen, wird von Interessierten aus der ganzen Welt besucht. Ein weiteres Stück kulinarischer Tradition bringt die Carpigiani Gelato University jährlich tausenden „Studenten“ näher. Als Begleitung zu den vielfältigen Genüssen, die Bologna zu bieten hat, empfiehlt sich das eine oder andere Glas Wein aus der Region – und wer mag, kann dessen Ursprünge beim Besuch eines Weinguts außerhalb des Stadtzentrums hautnah erleben.

Beautiful Gallery

Der Instagram-Feed kommt bei so viel Sehenswertem im Bologna-Urlaub selbstverständlich auch nicht zu kurz. Wer noch mehr “Foto-Futter” braucht, bekommt dieses in der Beautiful Gallery quasi auf dem Silbertablett serviert: 15 farbenfroh gestaltete Räume bieten die perfekte Kulisse für einzigartige Bilder.

Vespa

Fantastische Foto-Spots findet man in Bologna aber ohnehin an jeder Ecke – bei einer Tour mit der Vintage-Vespa, die vom mittelalterlichen Stadtzentrum in malerische ländliche Gegenden führt, kann man die vielen Facetten der Stadt und ihres Umlands auf besonders reizvolle Art und Weise erkunden.

Weitere Infos & Tipps für deinen Bologna-Urlaub findest du unter www.italia.it und www.bolognawelcome.com