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Bowen-Methode: Sanfte (Selbst-)Heilung

Griff-Bereit: Mit ganz leichtem Druck kann die Bowen-Methode Beschwerden lindern. Eine Expertin erzählt, wie’s geht!


Bowen-Methode: Sanfte (Selbst-)Heilung
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Für sanfte Behandlungsmethoden hat sich Elke Hametner aus St. Valentin schon immer interessiert. Zumindest seit die erste ihrer drei Töchter auf der Welt ist. Während der Schwangerschaft wurde Hametner mit Cortison behandelt. Ihr Kind kam zwar gesund zur Welt, doch seine Zähne hatten - wie sich später herausstellte - unter der Cortisontherapie gelitten. "Ein Arzt meinte, sie müssten alle gerissen werden, weil sie derart weich waren“, erzählt die Mutter. Eine Horrorvorstellung! Auf der Suche nach alternativen Möglichkeiten stieß sie auf die Bowen-Technik. "Ich war erst skeptisch. Aber nach sechs Sitzungen bestätigte der Arzt beim nächsten Besuch, dass die Zähne meiner Tochter gefestigt waren und bleiben konnten!“ Mit dem Ziel, auch anderen helfen zu können, ließ Hametner sich zum Bowen-Practitioner ausbilden. Entwickelt wurde die Methode Ende der 50er-Jahre von dem australischen Heilpraktiker Thomas A. Bowen. Bei der "Bowtech“ sollen mithilfe von sehr leichten Griffen und minimaler Druckausübung auf den Körper die Selbstheilungskräfte des Patienten angeregt werden. Einige der dafür festgelegten Punkte stimmen mit jenen aus der Akupunktur überein.

Kurz und dezent.

Wer sich das erste Mal von Elke behandeln lässt - in St. Valentin, Traun oder auf Wunsch auch bei sich zuhause -, ist oft überrascht. Vor allem wenn man mit einer Massage rechnet. Doch im Gegensatz dazu sind die Berührungen kurz und dezent. Auch die Kleidung muss nicht abgelegt werden, da die sanften Stimulierungen durch diese hindurch wirken. "Die erste Sitzung startet oft mit nur einem einzigen Griff“, erklärt Hametner, "damit der Körper genug Zeit zum Verarbeiten des Reizes hat.“ Werden mehrere Griffe angewandt, sind die Ruhepausen dazwischen ein wichtiger Bestandteil der Technik. Häufig wird die Methode zur Lösung von Verspannungen, Rückenschmerzen oder Migräne eingesetzt oder auch zum Relaxen bei Prüfungsängsten. Da legt die Dreifach-Mama auch schon mal Hand bei ihren eigenen Töchtern an. Ebenfalls zur Vorbeugung gegen Beschwerden oder einfach um das Wohlbefinden zu steigern, wünschen sich viele Patienten eine Behandlung.

Kindgerecht.

Bei Kindern hat "das Bowen“ einen klaren Vorteil: "Die Kleinen können weiterspielen und müssen im Gegensatz zu Erwachsenen nicht auf der Liege Platz nehmen“, so Hametner. "Sie merken oft gar nicht, dass ich etwas tue!“

Kontakt und Infos auf www.bowtech.at .

Redaktion: Sandrine Wauthy