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Mit Boxershorts gegen Putin

Liebesgrüße für Moskau entsendet der Designer Kristof Buntinx in Form einer Boxershorts-Kollektion, mit der man im textilen Untergrund gegen die homosexuellen-feindliche Politik Russlands protestieren soll.

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Kampagnegfoto für Boxershorts von Kristof Buntinx
© Herman Van Gestel - Kristof Buntinx

"Liebesgrüße für Moskau" sendet der belgische Designer Kristof Buntinx in Form einer Boxer-Short-Kollektion als Antwort auf die homosexuellenfeindliche Politik von Wladimir Putin in Russland.

Schockiert aufgrund der Bilder und Videos, die aktuell im Internet kursieren von jungen Schwulen in Russland, die schikaniert, körperlich angegriffen und gequält wurden, beschloss er selbst seine ganz persönliche stille Revolution zu starten: Er entwarf 17 Muster mit russischen Motiven und Symbolen, wie Hammer und Sichel, Medaillen und mehr, färbt diese in Regenbogenfarben ein und verfrachtete sie auf Unterhosen. Innerhalb Russlands kann man sich ja leider nicht mehr offen als homosexuell zu erkennen geben, aber zumindest unter der Kleidung kann man versteckt Flagge bekennen und zur Protest-Unterwäsche greifen.

Die Models Dylan Nahooy, Louis Tichelaar, Mathieu Lernon und Sebasteaan van Arnhem, die auf den Bildern zur Kampagne zu sehen sind, waren übrigens allesamt so angetan von der Idee und dem Gedanken, die Menschen in Russland zu unterstützen, dass sie allesamt kostenfrei vor der Kamera von Herman Van Gestel posierten.

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