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Dieses Model bereut seinen Blog-Eintrag zu "Clean Eating"

Victoria's Secret-Model Bridget Malcolm gab auf ihrem Blog Ernährungstipps. Warum die Beauty ihre Ess-Empfehlungen jetzt sogar bitter bereut.

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Dieses Model bereut seinen Blog-Eintrag zu "Clean Eating"
© Instagram/@bridgetmalcolm

Seit 2015 ist die Australierin Bridget Malcolm Teil des "Victoria's Secret"-Geschwader, läuft für den Dessouskonzern vor einem Millionenpublikum in Lingerie über den Laufsteg. Dafür muss sie in Topform sein, das ist eine der wichtigsten Auflagen im VS-Vertrag.

Bridget Malcolm gilt in Australien nicht nur dank ihrer Model-Karriere, sondern auch durch ihren Blog als "Influencerin". Alleine auf Instagram folgen der Blondine 314.000 Menschen. Aufsehen erregte die 25Jährige, als sie vor der letzten "Victoria's Secret"-Show ihren strikten Ernährungsplan auf ihrem Blog veröffentlichte. Wobei "Ernährungsplan" fast ein wenig weit gegriffen ist. Denn in Wahrheit isst Bridget Malcolm ... so gut wie nichts.

Sie propagiere "Clean Eating", ließ Bridget ihre Follower wissen. Auf Nahrungsmittel mit künstlichen Zusätzen (Farbstoffe, Geschmacksverstärker) oder Zucker und Weißmehl verzichte sie völlig. Etwas gedünstetes Gemüse, ein Proteinshake und ein paar Nüsse. Das sei alles, was sie zu sich nehme.

Model Bridget Malcolm: "Ich leide an einer Körperdysmorphie."

Doch vor wenigen Monaten begann bei Bridget Malcolm ein Umdenken. "Ich möchte mich für einige der Dinge, die ich in den letzten Jahren auf meinem Blog zu Ernährung und Fitness geschrieben habe, ehrlich entschuldigen," schreibt sie.

Sie habe erst sehr spät erkannt, dass sie an einer Körperdysmorphie leide, einer Zwangsstörung, bei der man sich selbst als hässlich und Zumutung für andere empfindet. "Ich hatte ein völlig verschobenes Selbstbild. Ich sah mich in den Spiegel und entdeckte nur eine Frau, die eigentlich noch mehr abnehmen sollte." Dabei habe sie sich selbst als gesund empfunden. "Ich war überzeugt, dass ich alles richtig mache. Dass ich mich besonders gesund ernähre, ausreichend Kalorien zu mir nehme und darauf achte, dass alles ausgewogen ist."

Erst eine Therapie bei einem Psychologen habe ihr die Augen geöffnet. "Ich bin jetzt wieder gesund, ernähre mich normal und treibe mein Training nicht auf die Spitze. Was ich aber wirklich schrecklich finde: Ich habe jahrelang falsche Essgewohnheiten und ein komplett verqueres Körperbild propagiert und dachte, ich sei damit ein Vorbild für junge Frauen."

Sie selbst werde nie mehr schädliche Empfehlungen aussprechen, sondern ihre Popularität nur mehr dafür nutzen, junge Frauen zu bestärken und sie für eine tatsächlich ausgewogene Ernährung zu begeistern.

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