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Brittany Murphy: Film sorgt für dicke Luft

Das Leben von Brittany Murphy wird nun verfilmt, doch die Einblicke in Karriere und Leben der verstorbenen Schauspielerin verärgern ihren Vater.

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Brittany Murphy: Film sorgt für dicke Luft
© (Photo by Gareth Cattermole/Getty Images

Brittany Murphy starb am 20. Dezember 2009 ganz plötzlich und vollkommen unerwartet. Ihre Mutter fand die 32-Jährige bewusstlos in ihrer Dusche und nach mehreren Wiederbelebungsversuchen starb die Schauspielerin Stunden später im Krankenhaus. Als Todesursache wurde Herzversagen durch Selbstmedikation angegeben. Laut Gerichtsmedizinern war der rasche Tod auf eine Lungenentzündung und die Einnahme mehrerer rezeptfreier Medikamente sowie einer Eisenmangelanämie zurückzuführen.

Als ein Jahr später auch ihre Ehemann Simon Monjack bewusstlos in seinem Haus gefunden wurde und ebenfalls verstarb, setzte der Vater der Schauspielerin alles daran, die Ursache zu finden. Angeblich wurden die beiden vergiftet!

In "The Brittany Murphy Story" wird das Leben der 32-Jährigen präsentiert. Dabei stehen nicht nur Karriere und Aufstieg im Vordergrund, sondern vor allem auch die Schattenseiten des Ruhms und die privaten Probleme des Stars.
Ihr Vater, Angelo Bertolotti ist daher außer sich vor Wut. Im Interview mit dem Examiner verdeutlichte er, wie sehr dieser Film gegen seine Prinzipien geht: "Ich bin angewidert und schockiert, dass Lifetime sich dazu entschlossen hat, so einen Müll zu produzieren, der die Erinnerung an meine schöne, talentierte Tochter beschmutzt."
Zudem wirft der wütende Vater der Produktionsfirma vor, sie hätten schlampig recherchiert und seien lediglich auf einen Kassenschlager aus: "Ich bin erstaunt von der Dreistigkeit, den Film als eine "wahre Geschichte" zu bezeichnen, ohne im Vorhinein dafür recherchiert zu haben. Es handelt sich hier um einen Affront gegen alles, was meine Tochter im wahren Leben war. Er ist abscheulich, unautorisiert und verdreht die Wahrheit. Die Besetzung von Lifetimes Film ist miserabel. Amanda Fuller sieht überhaupt nicht wie Brittany aus. Jeder wirkt hier mit seinen schlechten Perücken lächerlich. Und die Dialoge sind geradezu ekelerregend."