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Broschen-Gate: Trump wird von der Queen getrollt!

Queen Elizabeth II weiß mit ihren 92 wohl, wie man unauffällig auffällige Statements setzt: Ihr letzter Seitenhieb gilt Donald Trump - in Form einer Brosche!

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Broschen-Gate: Trump wird von der Queen getrollt!
© GettyImages

Immer schön unpolitisch bleiben: Das ist eine der Aufgaben der britischen Königin - und eine ordentliche Herausforderung, wie man sich nur denken kann. In all den Jahren ihrer Regentschaft, hat sie das auch souverän gemeistert. Jetzt, mit 92 Jahren und dem derzeitigen politischen Klima dürfte es aber auch der Queen langsam reichen - und heizte mit ihrer Schmuckwahl beim kürzlichen Trump-Besuch in England die Spekulationen ordentlich an:

Die majestätische Freundlichkeit wahrte sie beim Treffen mit Trump nach außen hin perfekt - würdevoll lächelnd. Warum, wird uns im Nachhinein klar, denn der berühmte britische Humor dürfte auch vor den Royals nicht Halt machen: Beim Treffen mit US-Präsident Donald Trump trug die betagte Königin nämlich die Brosche, die ihr damals die Obamas als persönliches (nicht offizielles) Geschenk mitbrachten. Genial! Und jetzt stellt euch bitte vor, wie die Queen am frühen morgen in ihren Gemächern fröhlich wippend und mit verschmitztem Lächeln die Blumenbrosche der Obamas anlegte.

Die Blumenbrosche der Obamas als Akt der Rebellion

Und auch an den anderen beiden Tagen sollen die Broschen mehr als ein modisches Statment der Queen gewesen sein, wie Twitter-Nutzer voll diebischer Freude bemerkt haben wollen. An Tag Zwei und Drei trug die britische Königin nämlich zum einen ein Schmuckstück, dass sie von ihrer Mutter erbte und Queen Mum beim Begräbnis von Elizabeths Vater trug. Zum anderen wählte sie eine Saphir-Brosche aus Kanada, die damals als Geschenk die Verbundenheit zwischen Kanada und Großbritannien unterstreichen sollte. Wenn man bedenkt dass das Verhältnis zwischen den USA und Kanada hingegen mehr als angespannt ist, muss man ob der Schmuckwahl zumindest schmunzeln. Ja, vielleicht ist das alles ein bisserl gar viel Spekulation, aber zumindest ein kleiner Teil von uns schreit innerlich gerade YAAAAS QUEEN!

Fakt ist: Wie es das Protokoll gebietet, wird sich Queen Elizabeth nicht zu ihrer Broschenwahl äußern. Den Rückhalt ihrer Untertanen hat sie jedenfalls: Zehntausende Briten protestierten schon im Vorfeld des Trump-Besuches und auf Plakaten etwa gefordert, dass die Queen doch in den Tee des Präsidenten spucken solle.

Themen: Royals, Trump