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Brust-Implantate: Jetzt wirds natürlicher!

...vor allem aber auch sicherer. Neue Brust-Implantate sorgen jetzt für ein natürlicheres Ergebnis. Warum sie außerdem noch einen Chip beinhalten...


Brust-Implantate: Jetzt wirds natürlicher!

Neue Form für natürlichere OP-Ergebnisse

© iStockphoto

Nach der Schwangerschaft und der Stillzeit ist dein Busen einfach nicht mehr das, was er mal war. Die Brust hat an Volumen verloren, sie ist kraft- und saftlos. Klar hast du schon ab und an über eine Brust-OP nachgedacht, die meisten Frauen spekulieren zumindest kurz damit.

Und entscheiden sich dann – neben den Kosten – aus zwei Gründen dagegen:

  • die Brust sieht unnatürlich aus, es wirkt, als wären zwei Pampelmusen einfach an den Brustkorb montiert,
  • dazu kommt die Bedenken vor unsicheren Implantaten (Risse, auslaufendes Silikon)

Zumindest diese beiden Sorgen kann frau nun ad acta legen. Denn nun ist eine neue Generation an Brust-Implantaten auf den Markt gekommen, die neben einer natürlichen Passform auch noch eine erhöhte Sicherheit garantieren.

Brust-OP: Natürliche Ergebnisse dank neuer Materialien

Dr. Thomas Aigner, einer der führenden heimischischen plastischen Chirurgen mit Spezialisierung auf Brust-Vergrößerung oder -Rekonstruktion: "Es gibt zwei Implantat-Formen, die unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Wenn der obere Brustbereich aufgefüllt werden soll – also möglichst viel Ansatz ähnlich wie beim Tragen eines Push-up-BHs gewünscht ist – dann empfehlen sich die herkömmlichen runden Implantate. Ovale und tropfenförmige Implantate empfinden mit mehr Volumen im unteren Bereich die natürliche Brustform nach. Sie wirken also nicht mehr so aufgesetzt." Auch bei kleinen Brüsten wird so ein schöner Effekt erzielt.

Dazu passt sich eine neue Nano-Oberfläche der natürlichen Interaktion des Implantats und des umliegenden Gewebes an. Was das bedeutet? Oft war eine Brust-OP auch daran erkennbar, dass die Brüste, wenn die Frau am Rücken liegt, trotzdem weiterhin steil nach oben stehen. Die neuen Implantate versprechen eine natürlichere Bewegung, die Brüste fallen also leicht nach außen.

Noch mehr Sicherheit bei Silikon-Implantaten

Eine zusätzliche Innovation liegt aber in der verbesserten Sicherheit der neuen Implantate. Die Hüllendehnung wurde um das Doppelte erhöht, die Reißkraft liegt um vier Mal höher als vorgeschrieben. Dazu verhindert ein formstabiles Gel ein Reißen, Auslaufen oder Verrutschen. Aigner: "In die Qualitäts- und Sicherheitsforschung wurde in den letzten Jahren zum Glück massiv investiert. Das Risiko von Kapselkontrakturen, also Abwehrreaktionen des Körpers auf ein Implantat, ist mittlerweile minimal."

Dazu ist in den Silikonimplantaten nun ein Chip integriert. Der Transponder dient zur Identifikation von Brustimplantaten. Dafür wurde eine eindeutig indentizierbare, 15-stellige Zahlenkombination in den Chip programmiert, der mit einem Handlesegerät direkt über der Haut ausgelesen werden kann. Die 15-stellige Zahl gibt der von der Patientin authorisierten Person Zugang zu einer Online-Datenbank, in der relevante Daten zum Eingriff und Implantat eingespeichert sind.

Aigner: "Das ist wie ein zusätzliches Sicherheitsnetz. Wenn es ein Sicherheitsproblem oder eine Rückholaktion gibt, kann das Implantat einfach kontrolliert und nachverfolgt werden – die Patientin muss also nicht lange bangen, sondern hat schneller Gewissheit."

Die Kosten für eine Brust-OP mit den neuen Implantaten erhöhen sich deshalb übrigens nicht. Rechnen muss frau mit Preisen ab 5.160,- Euro.

Infos zum Experten: Dr. Thomas Aigner ist Mitglied der Österreichischen und Deutschen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie. Adresse: Neustiftgasse 17, 1070 Wien, Tel +43 (0) 664 226 49 29, Website: www.dr-aigner.com

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