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Brustimplantate: Jede 3. Frau muss nachoperiert werden!

Beauty-OPs. Eine neue Studie offenbart: Jede 3. Frau muss nachoperiert werden. Die Ursachen.

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Brustimplantate: Jede 3. Frau muss nachoperiert werden!
© Thinkstock

Alarmierend: Neuen Studien zufolge muss fast jede dritte Frau mit Brustimplantaten nachoperiert werden. Dabei wären fast 50 Prozent der Nachoperationen durch den Einsatz innovativer Techniken und Materialien vermeidbar, so Spezialist Dr. Rafic Kuzbari vom Kuzbari - Zentrum für ästhetische Medizin .

Gründe für die Busen-OP.

Brustoperationen sind längst ein gesellschaftsfähiges Thema. Kaum eine Frau, die nicht zumindest einmal kurz damit spekuliert hat, um ihren Busen zu verschönern.

In den meisten Fällen ist der Busen zu klein geraten. Oder das Bindegewebe ist zu schwach und nach einer Diät oder Schwangerschaft stark beansprucht.

Alarmierende Zahlen.

Doch neue Untersuchungen der FDA (Food and Drug Administration U.S.A.) zeigen alarmierende Zahlen. Laut „Implant Core Studies“ müssen innerhalb von 10 Jahren nach einer ästhetischen Brustvergrößerung bis zu 36,1 Prozent der Patientinnen mit Implantaten nachoperiert werden.

Das häufigste Problem: Kapselkontraktur.

Die häufigste Komplikation bei Brustimplantaten ist die so genannte Kapselkontraktur. „Dabei handelt sich um eine natürliche Schutzreaktion des Körpers“, so Experte Kuzbari. „Sie entsteht, weil die Silikonimplantate vom Organismus als Fremdkörper abgekapselt, kurzum: mit Bindegewebe umlagert werden."

2. Problem: Materialfehler!

Fünf Prozent aller Nachoperationen sind nötig, weil das Material der verwendeten Implantate mangelhaft ist. Um Materialfehler (PIP-Skandal) zu vermeiden, sollte man nur auf qualitativ hochwertige und von der amerikanischen FDA Behörde genehmigte Implantate setzen. Fragen Sie diesbezüglich unbedingt bei Ihrem Arzt nach!

3. Problem: Falsche Größe & Form.

Viele Patientinnen sind nach der Operation mit Form und Größe der neuen Brust nicht zufrieden. Laut FDA-Studie erfolgen bis zu 50 Prozent der Nachoperationen innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Brustvergrößerung aufgrund des Wunsches der Patientinnen nach einer anderen Implantatgröße oder -form.