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Brustkrebsvorsorge: Mammographie neu

Nachdem viele Verwirrungen und auch Fehlkommunikation bezüglich des neuen Brustkrebs-Screenings kursierten, gibt es nun einige Erweiterungen und neue Maßnahmen um den Zugang zur Früherkennungsmammographie zu erleichtern.

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Brustkrebs-Vorsorge
© Thinkstock/ iStock/ Rudyanto Wijaya

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen - die Anzahl der jährlich daraus resultierenden Todesfälle will man nun mit vereinfachtem Zugang zu Vorsorgeuntersuchungen verringern. Denn je früher ein Krebs entdeckt wird, desto höher sind auch die Heilungschancen. Neben monatlicher Selbstuntersuchung der Brust, ist die Mammographie hierfür die effektivste Methode.

Einfacher und schneller zur Untersuchung

Jede Frau zwischen 45 und 69 Jahren kann OHNE Überweisung oder Einladung einfach zur Früherkennungsmammographie gehen. Deren e-card wird automatisch für das Vorsorge-Brustscreening freigeschaltet - für diese Untersuchungen ist ein Intervall alle zwei Jahre vorgesehen.
Um immer wieder an die Vorsorge zu erinnern, werden weiterhin alle Frauen zwischen 45 und 69 Jahren zur Früherkennungsmammographie im Abstand von zwei Jahren eingeladen.

Erweiterung der Altersgruppe

Auch Frauen im Alter von 40 bis 44 Jahren und ab 70 Jahren können auf Wunsch ihre persönliche Einladung beim Brustkrebs-Früherkennungsprogramm anfordern und werden in der Folge alle zwei Jahre per Post eingeladen. Neben der telefonischen Anmeldung (siehe unten) ist ebenso eine Onlineanmeldung möglich.

Überweisungen ebenso möglich

Selbstverständlich wird es weiterhin Überweisungen von Vertrauensärztin oder Vertrauensarzt geben, wenn erhöhtes, familiäres Risiko besteht, Beschwerden auftreten oder ein Verdacht auf eine Erkrankung besteht.

Weitere Informationen und Anmeldung

Mehrsprachige Informationen unter frueh-erkennen.at
Telefon-Serviceline: 0800 500 181 (Mo–Fr 8:00–18:00 Uhr)