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Brustvergrößerung mit Eigenfett

Ein schöner Busen! Die Plastische Chirurgin Dr. Greta Nehrer verrät, unter welchen Umständen die Brustvergrößerung mit Eigenfett Erfolg verspricht.

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Brustvergrößerung mit Eigenfett
© Corbis

Immer mehr Frauen entscheiden sich für eine Brustvergrößerung oder Bruststraffung. Doch jede 3. Frau muss nach einer Brust-OP nachoperiert werden. Eine Methode der Brustvergrößerung, für die man sich nicht unters Messer legen muss, ist die Einspritzung von Eigenfett. Durch eine besonders schonende Methode werden Fettdepots (Bauch, Oberschenkel) am Körper abgesaugt und die Fettzellen bleiben dabei aktiv und können besser anwachsen. Im Gegensatz zu Implantaten vermeidet man hier das Risiko der Kapselfibrose. Mit dem Verfahren ist jedoch nur eine mäßige Vergrößerung möglich dafür ist das Ergebnis sehr natürlich. Für WOMAN beantwortet die Plastische Chirurgin Dr. Greta Nehrer die Vor- und Nachteile der Brustvergrößerungs-Methode.

Wie funktioniert die Methode?

Fett wird an einer Körperstelle abgesaugt und in die Brust injiziert.

Die Vorgangsweise ist umstritten. Gibt es Fortschritte?

Man weiß laut neuesten Forschungen der Chirurgie, dass die Fettzellen sehr schonend behandelt werden müssen. Dadurch bleiben sie vital und können im Brustgewebe anwachsen, das Ergebnis ist dauerhaft. Nehrer: "Ich verwende zur Fettabsaugung ein eigens dafür entwickeltes Gerät, das ohne Unterdruck und daher besonders schonend arbeitet." Direkt im Anschluss werden die Fettzellen tröpfchenweise in die Brüste injiziert, Sie dürfen nicht tiefgefroren werden, sonst sterben sie ab.

Wie viel Fett kann in die Brust injiziert werden?

Je nach Brustgröße werden beim Eingriff 160 - 200 ml. Mehr geht nicht, da sonst der Druck zu groß würde und die Zellen nicht überleben. Das Fett wird gleichmäßig verteilt und wird sowohl unter als auch über der Brustdrüse eingespritzt. Das Ergebnis ist ein natürlich aussehendes Brustvolumen.

Wie viel von dem Fett wächst an?

Bei richtiger Technik 60 bis 80 Prozent. Das entspricht einer halben bis einer Cup-Größe. Bei Bedarf kann man den Eingriff nach sechs Monaten wiederholen.

Vor- und Nachteile:

Es gibt ein sehr natürliches Ergebnis ohne Narbe, mit nur einer kleinen Einstichstelle. Die Brust fühlt sich ganz normal an. Nachteil: Nur eine mäßige Vergrößerung ist möglich, und die Patientin braucht genügend Fett an anderen Körperstellen.

Die Kosten:

Fettabsaugung und Injektion ab ca. 6.000,- Euro.

Info: www.nehrer.com