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Her mit den Buchtipps: Die besten Seiten des Sommers!

Freizeit ist Lesezeit. Hier kommen spannende, romantische und sinnliche Romane, die du im Liegestuhl am Strand oder auf einer einsamen Bergalm lieben wirst.

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Her mit den Buchtipps: Die besten Seiten des Sommers!
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Freizeit ist gleich Lesezeit. Und Lesen ist Abenteuer im Kopf. Hier kommen spannende, romantische und sinnliche Romane, die du im Liegestuhl am Strand oder auf einer einsamen Bergalm lieben wirst. Lass' dich von den Plots verführen - und nimm' diese Bücher mit in die Ferien.

ALLES ÜBER HAUPTKOMMISSAR KLUFTI

Seit 2003 erscheinen die Krimis um den Allgäuer Ort Altusried, in dem der skurrile Kommissar Kluftiger ermittelt. Doch erstmals erfährt man mehr über seine Vita. Zu Allerheiligen, als die frommen Mitbürger auf den Friedhof wandern, entdeckt der Polizist ein Grabkreuz mit seinem Namen. Ein makabrer Scherz? In der Zeitung erscheint seine Todesanzeige. Als wackerer Kommissar hat er keine Angst, doch langsam dämmert ihm, diese mysteriösen Zeichen könnten mit einem verdrängten Jugendstreich zusammenhängen, der tragisch endete. Klufti will seine Freunde von damals aufstöbern, was denen gar nicht recht ist. Das Buch macht den Schwenk zwischen Vergangenheit und Gegenwart und rollt auch seinen Karriereweg vom Streifenpolisten bis zum Kommissar der Mordkommission auf. Es wird erstmals sein Vorname genannt: Adalbert Ignatius, Spitzname: Nazi. Kein Wunder, dass er den verschwiegen hat. Der Jubiläumsband ist ungewohnt ernsthaft, aber trotzdem überzeugend.

Michael Kobr /Volker Klüpfel, "Kluftinger", Ullstein Verlag, € 22,70.

NIEMALS KRANK WERDEN IN VENEDIG

Kein Sommer ohne Donna Leon! Seit fast 30 Jahren schreibt die Amerikanerin über Umweltsünden, Massentourismus, Intrigen und Korruption in der Lagunenstadt. Der 27. Fall des sympathischen Commissario Brunetti beginnt behäbig: Im November sind kaum Touristen in der Stadt. Eine Professoren-Kollegin seiner Frau Paola erzählt ihm von ihren Sorgen: Ihr Sohn komme auf einer teuren Privatschule leicht an Drogen heran. Wirklich gefährdet ist aber deren Ehemann, der mitten in der Nacht von der Brücke gestoßen wird. Der schwer verletzte Buchhalter hat an seiner letzten Arbeitsstelle gekündigt, er leidet an einer bösartigen Krebskrankheit. Aber einem großen Finanzschwindel ist er noch auf der Spur. Ein Apotheker wiederum verteilt teure Kosmetik-Gutscheine an alleinstehende ältere Damen, die eigentlich rezeptpflichtig sind Alles in allem: Das italienische Gesundheitssystem kommt einem Bankrott gleich.

Donna Leon, "Heimliche Versuchung", Diogenes, € 24,70.

FEINE WIENER SOCIETY

Schon für ihren ersten Band, "Der zweite Reiter", erntete die Vorarlbergerin Alex Beer viel Lob, obwohl ihre Krimis in der tristen Zeit nach dem Ersten Weltkrieg spielen. Im Jahr 1919 herrscht Elend auf den Wiener Straßen, die Menschen hungern. Wie der kriegsversehrte Inspektor August Emmerich, der in einem Männerwohnheim in der Meldemannstraße untergekommen ist (ja, jenes, in dem auch Adolf Hitler einquartiert war). Jetzt setzt der zynische wie warmherzige Polizist alles daran, den Mord an einem populären und sozialen Stadtrat aufzuklären, auch wenn ihm sein Vorgesetzter Steine in den Weg legt. Als eine ältere Dame, die großzügig eine Suppenküche unterstützt hat, erwürgt wird, findet er als Indiz einen Manschettenknopf am Tatort -und Emmerich weiß, wem das Gegenstück gehört: einem angesehenen Herrn mit guten Verbindungen zur Regierung. Eine Spur führt ihn mit seinem Assistenten Winter ins Rotlichtmilieu. Und ein Arzt will dem rekonvaleszenten Inspektor medizinisch helfen, noch dazu gratis. Kann er das annehmen? Bei einem Wohltätigkeitsabend einer bekannten Schauspielerin kommt es zum Showdown Atmosphärisch dicht und bestens recherchiert!

Alex Beer, "Die rote Frau", Limes Verlag, € 20,60.

DIE PFARRERIN IST UNERWÜNSCHT

Wenn jemand in Kingsmarkham jeden und jede kennt, dann ist es Maxine, die Putzfrau. Die Frau des pensionierten Kommissars Wexford, Dora, zählt ebenso zu ihrer Klientel wie Sarah Hussein, eine exotische Pfarrerin und alleinerziehende Mutter mit indischen Wurzeln. Als die geschwätzige Maxine diese erwürgt auffindet, wird Wexford von seinem ehemaligen Adlatus Mike Burden gebeten, sich umzuhören. Denn die Priesterin der Church of England war bei den Einheimischen nicht beliebt. Ihre Predigten waren zu modern und freigeistig -und wer ist der Vater ihrer Tochter? Es meldet sich eine Jugendfreundin der Toten bei Wexford und erzählt, deren Tochter Clarissa sei das Kind einer Vergewaltigung. Das stellt sich als unwahr heraus, doch Clarissa findet ihren Vater -einen Mörder? Das ist der letzte auf deutsch erschienene Band der 2015 verstorbenen Queen of Crime, der wieder einmal zeigt, dass Feminismus zu Ruth Rendells Hauptthema gehört.

Ruth Rendell, "Die Tote im Pfarrhaus", Blanvalet Verlag, € 18,-.

EIN DORF VOLLER VERDÄCHTIGER

Die lebenslustige Cheflektorin Susan Ryeland freut sich auf das Wochenende, endlich kann sie den neuen Krimi des Starautors Alan Conway lesen. Es geht um die Morde an einer Haushälterin und dem Gutsherrn auf Pye Hall im Jahr 1955. Der exzentrische Privatdetektiv Atticus Pünd ermittelt, die Ähnlichkeit mit Agatha Christies Hercule Poirot ist beabsichtigt. Doch das Manuskript ist nicht vollständig -die Auflösung fehlt. Wer war also der Mörder? Die seitenspringende Ehefrau des Aristokraten? Seine Zwillingsschwester, die beim Erbe leer ausging? Der Pfarrer, der nervös wird, wenn ihm die Polizei zu nahe kommt? Als sie Conway kontaktieren will, beginnt der zweite Krimi: Der Starautor bringt sich um und schreibt davor einen Abschiedsbrief an den Verleger. Susan glaubt nicht an die Selbstmordtheorie und beginnt im Umfeld des Autors zu recherchieren. Very british mit herrlich versnobtem Londoner Lokalkolorit.

Anthony Horowitz, "Die Morde von Pye Hall", Suhrkamp Insel, € 24,70.

ZWISCHEN TOD UND WIEDERGEBURT

Eine kleine Vorwarnung: Das Buch ist verwirrend. Man liest Sätze, und danach erklären kursive Zwischentexte, wer das gesagt hat. US-Autor George Saunders, berühmt für seine Kurzgeschichten, experimentiert in seinem ersten Roman. Es geht um das Bardo. So wird im tibetischen Buddhismus der Zustand zwischen Tod und Wiedergeburt, also zwischen Diesseits und Jenseits, genannt. Während des amerikanischen Bürgerkrieges stirbt der elfjährige Sohn von Präsident Lincoln. Angeblich war der Staatsmann so verzweifelt darüber, dass er Willie in der Krypta besuchte, wissend, wie viele Kinder der Krieg noch töten wird. Bei Saunders trifft der Kleine andere Untote. Wie den 46-jährigen Hans Vollmann, der ein ganz junges Mädchen geheiratet hat, das bei seinen Berührungen vor Angst zittert. Erst mit der Zeit und zögerlich war sie zum Sex bereit, da fiel ein Balken von der Decke und der Ehemann starb. Wie gesagt, der Roman ist eine Herausforderung und nicht ganz einfach zu lesen, aber voller wunderbarer Geschichten über Liebe und Verlust.

George Saunders, "Lincoln in Bardo", Luchterhand, € 25,70.

DER JUNGE MANN AUS DEM MEER

Melissa Broder ist in den USA ein Star auf Twitter, hat über 600.000 Follower, eine davon ist die feministische Schauspielerin und Autorin Lena Dunham. In ihrem Debütroman schreibt die Journalistin über eine Frau, die einen Nervenzusammenbruch hinter sich hat: Lucy wollte keine Kinder und hält die Ehe für eine überholte Form des Besitzes. Ihr Partner denkt ähnlich und verlässt sie. Lucy kontert mit Schlägen und bekommt dafür eine Gruppentherapie aufgebrummt. Sie zieht zu ihrer Schwester, die mit Yogamatten reich wurde. Hier in Venice Beach sucht Lucy den Weg aus der inneren Leere, diskutiert mit anderen frustrierten Frauen über schlechten Sex und geringe Selbstwertgefühle. Am Abend versucht sie, sich am Strand, an einen Felsen gelehnt, zu beruhigen. Da taucht ein junger Schwimmer auf - Theo. Er liebkost mit seinen Händen ihre Füße, die junge Frau sieht nur seinen durchtrainierten Oberkörper. Bis er ihr offenbart, dass er ein Meermann ist, statt Beinen Flossen hat und nur im Wasser leben kann. Kann ein Mensch mit einem Wasserwesen glücklich werden?

Melissa Broder, "Fische", Ullstein, € 21,60.

ZEITLOSE SEHNSÜCHTE

Der Wiener Autor Robert Seethaler hat fast eine Million Exemplare von "Ein ganzes Leben" verkauft und war sogar für den Booker International Prize nominiert. Der neue Roman schließt sich daran an, nur dass alle Protagonisten tot sind. Auf einem Friedhof im fiktiven Ort Paulstadt sprechen 29 Tote ganz anders als wie sie noch lebten. Es waren Leute, denen man im Alltag begegnet, Lehrer, der Bürgermeister, der noch aus dem Jenseits korrupt ist, oder der Pfarrer, der bei seinem ersten Kirchenbesuch in die Hosen gemacht hatte. Eine Trafikantin sagt nur "Idioten", die anderen Monologe sind bis zu sieben Seiten lang. Eine nicht geglückte Partnerschaft wird aus der Perspektive der beiden Eheleute geschildert. Überhaupt: Liebe, die hat sich im Leben der Begrabenen selten erfüllt. So gibt ein Mann seinem Sohn 15 Tipps fürs Leben. Der letzte lautet: "Sag: Ich liebe dich! Ich weiß, in deinen Ohren klingt es idiotisch und falsch. In ihren Ohren aber nicht. Keine Ahnung, warum. Ich konnte es nicht. Sie haben darum gebeten." Ein Stimmenkonzert aus dem Jenseits.

Robert Seethaler, "Das Feld", Hanser Verlag, € 22,70.

ISRAEL VOR 70 JAHREN

Leser von Assaf Gavron kennen Eitan Einoch, genannt das Krokodil, aus dem Roman "Ein schönes Attentat". Er ist der Mann, der in einer Woche drei antiisraelische Terrorattentate überlebt hat. Er hat seinen IT-Job an den Nagel gehängt, ist geschieden und lebt in Tel Aviv als Taxifahrer. Eines Tages bringt er eine alte Dame zu einem Begräbnis, ein älterer Brite ist verstorben. Die Dame, Lotta Perl, bittet das Krokodil, ihn nun jeden Tag an dieses Grab zu bringen. Sie erzählt ihre Geschichte, wie sie und ein anderes jüdisches Mädchen -Ruti, die den Holocoust überlebt hatte -sich vor der Staatsgründung Israels 1948 mit zwei britischen Besatzungssoldaten vergnügt hatten. Sie wollten einfach Spaß haben, aber der Umgang mit den Besatzern war verpönt und eigentlich verboten. Eines Abends, nachdem die zwei Paare tanzen waren, wurden die Soldaten von Juden in eine Falle gelockt und bekamen 18 Peitschenhiebe ab, ein demütigendes Strafritual. Hatte jemand die beiden Soldaten verraten? Jahre später versuchten die beiden Briten herauszufinden, was da los war Zum 70-jährigen Jubiläum des Staates Israel ein Blick in die Vergangenheit und auch eine kritische Auseinandersetzung mit der Gegenwart.

Assaf Gavron, "Achtzehn Hiebe", Luchterhand, € 22,70.

ARABISCHE REVOLTE DER FRAUEN

Als Mann verkleidet kommt Sara in ein saudi-arabisches Krankenhaus. Niemand hält sie auf, als sie mit forschem Schritt das Krankenzimmer betritt. Ihr schwer kranker Onkel liegt allein im Raum mit einem Sauerstoffgerät. "Im Namen aller Mädchen, aller jener namenlosen Mädchen, die dir zum Opfer gefallen sind, auf dass ich mich jetzt befreie, solange ich noch Leben in mir habe", sagt die Frau und tötet den mächtigen Scheich, den Sittenwächter. Sara war den Eltern schon als Mädchen unheimlich, sie weigerte sich, den Schleier zu tragen, und wurde, erst 16-jährig, mit dem schwulen Sohn des Onkels verheiratet. Sie selbst musste beim Sex einen jungen Mann mimen. Es gelang ihr, sich aus dieser grauenvollen Ehe zu lösen. Aktueller Stoff aus dem Land, das Frauen seit Kurzem offiziell erlaubt, Auto zu fahren. Viele Rebellinnen sitzen aber im Gefängnis.

Najem Wali, "Saras Stunde", Hanser Verlag, € 23,70.

WAS SICH FRAUEN WÜNSCHEN

Vertigo Marée nennen bretonische Fischer die aus dem Nichts kommende Lust, sich selbst auszulöschen, frei von allem zu sein. Ein Gefühl, das die unnahbare Anthropologie-Professorin Claire erfährt, als sie mit einem Unbekannten schläft. Während sie sich aus dem Hotel stiehlt, trifft sie auf ein singendes Zimmermädchen. Die Ehe mit dem Komponisten Gilles funktioniert, abends will ihnen ihr Sohn Nico seine neue Freundin vorstellen. Kleiner Schreck, als Claire in dieser das Zimmermädchen erkennt. Die Frauen kommen einander in den Ferien in der Bretagne näher, tauschen Erfahrungen aus, erzählen von ihren Wünschen und sexuellen Begehren. Oberste Maxime: die innere Freiheit. Wovor haben sie Angst? Vor Einsamkeit. Bestsellerautorin Nina George ("Das Lavendelzimmer") schreibt sehr klar über Gedanken, die Frauen nicht oft offen aussprechen. Ein Extra-Plus gibt es für die wunderbaren Paris-Beschreibungen.

Nina George, "Die Schönheit der Nacht", Knaur, € 19,60.

VERGESSENE SPIONINNEN

Die Amerikanerin Charlie sucht 1947 nach ihrer französischen Cousine Rose, die, so vermutet sie, während des Krieges für die Résistance spioniert hat. Eine ältere Dame, Eve, die in London in einer Abteilung für vermisste Menschen arbeitet, könnte Charlie helfen. Diese eigenartige, unfreundliche Frau, die Hände wie Hummerscheren hat und Whisky trinkt, begleitet die Amerikanerin mit ihrem Chauffeur nach Frankreich. Eve beherrscht perfekt Deutsch, Englisch und Französisch und war 1915 während des Ersten Weltkrieges eine mutige Spionin. Jetzt sucht sie den Mann, der sie damals erniedrigt und geschwängert hat. Dem sich oft streitenden, skurrilen Trio gelingt es, den Kriegsgewinnler aufzuspüren und Neues von Rose zu erfahren: dass sie in einem Dorf lebte, das von den Deutschen 1944 zerbombt wurde Teile dieser Geschichte sind tatsächlich passiert, in Frankreich gab es die hochverehrte und heute vergessene Spionin Louise de Bettignies, die als Alice Dubois ein antideutsches Netzwerk aufgebaut hat und 1917 in einem deutschen Gefängnis starb. Die beiden Zeitebenen werden versetzt erzählt, der Plot langsam entblättert. Ein echter Pageturner über Frauen, die ihr Leben riskierten.

Kate Quinn, "Morgen gehört den Mutigen", List, € 16,50.

DREI WEIBLICHE SCHICKSALE

Zopf, der: Substantiv, maskulin. Drei ineinander geschlungene Haarstränge", steht als Motto zu diesem Buch auf Seite eins. Drei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Die Inderin Smita gehört zu der indischen Kaste der "Unberührbaren". Ihr ehrgeiziger Wunsch ist aber, dass Lalita, ihre Tochter, zur Schule gehen soll, was verboten ist. Denn sie selbst sammelt auf der Straße menschliche Exkremente ein. Als der Lehrer sich weigert, Lalita zu unterrichten, flieht sie und opfert ihre Haare einem Gott. Guilia lebt in Palermo und macht Perücken. Als sie entdeckt, dass das Unternehmen ihres Vaters vor der Pleite steht, muss sie umdenken. In Montreal lebt Sarah, die Anwältin und dreifache Mutter, die erfährt, dass sie Krebs hat, eine Behandlung bekommt und eine Perücke brauchen wird. Gemeinsam ist den drei Frauen ihr unbedingter Lebenswille und ja, so viel sei verraten, die Leben der drei Frauen werden miteinander verknüpft. Haare sind das verbindende Element. In Frankreich war der etwas rührselige, aber kluge Roman ein Bestseller, die Autorin dreht auch Filme, und die Rechte sind schon vergeben.

Laetitia Colombani, "Der Zopf", S. Fischer Verlag, € 20,60.

EIN LEBEN VOLLER SCHMERZEN

"Wer das eigne Leben einmauert, läuft Gefahr, dass es ihn von innen verschlingt", meinte die große mexikanische Malerin Frida Kahlo. Alle glauben, alles über die Künstlerin zu wissen, Briefe wurden veröffentlicht, und es ist bekannt, dass Madonna eine große Sammlung ihrer Bilder besitzt. Aber in dieser neuen Biografie erzählt die Malerin von sich selbst, zu jedem Abschnitt ihres extremen Lebens gibt es die Wiedergabe eines ihrer Bilder. Frida Kahlo lebte in Widersprüchen, war von ihren Stimmungen abhängig, kippte schnell vom Glück in die Trauer. Sie war bisexuell, liebte ihren Ehemann Diego Rivera, der auch andere Frauen hatte, und betrog ihn mit Trotzki und vielen anderen Männern. Am Ende ihres Lebens mochte die Künstlerin lieber Frauen. Eine Rebellin, die ihr Geburtsdatum änderte, nicht um sich aus Eitelkeit jünger zu machen, sondern weil 1910 die Revolution in Mexiko begann. Ein entzückendes Büchlein, das viel Privates erzählt.

María Hesse, "Frida Kahlo. Eine Biografie", Insel, € 20,60.

Thema: Report

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