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Die Butterseiten des Mamalebens

Wahnsinns-Szenarien erleben Mamas häufig. Diesmal widmet sich MamaWahnsinnHochDrei-Bloggerin Verena deshalb mal den Butterseiten der Mutterschaft.

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Die Butterseiten des Mamalebens
© iStockphoto

Die mamatechnischen Wahnsinnsszenarien inklusive Ausraster-Alarm haben wir ja schon öfter abgehandelt. Heute möchte ich mich ausschließlich den schönen Butterseiten, die das Mamaleben oft länger oder kürzer mit sich bringt, zuwenden – diese Momente sind unvergesslich schön und einfach nur einzigartig. Sie machen alles perfekt. Dann weiß frau, warum, weshalb, wieso.

1

Wie war der Tag? Auf die obligatorische Frage „Wie war dein Tag?“ bekam ich jedes Mal ein „HHHMMMMM!“ als Antwort. Wenn ich mich recht erinnere, verriet ich meiner Mutter auch nicht mehr. Da ich meine drei Goldschätze berufsbedingt an zwei Tagen erst am Abend sehe, ist mir ein „HHHHHMMMMM!“ definitiv zu wenig. Viel viel zu wenig! ÄHHHHHHHHH!!!
Da hilft nur Trick 17 beziehungsweise diese Frage: „Verratet mir bitte die drei schönsten Dinge, die heute passiert sind.“ Und: zumindest die zwei „Großen“ plappern und plaudern, erzählen mir von der geänderten Mittagessen-Sitzordnung, dem gebastelten Stern etc. pp. Nachdem sie in derselben Kindergarten-Gruppe sind, erfahre ich fast alles.
Letztens ließen sie zur Draufgabe in ihrem Plauderrausch mein Herz noch höher schlagen. „Mama, das Schönste ist, dass wir dich jetzt sehen.“ *HERZKLOPFHERZKLOPFHERZKLOPF* Und seit sie wissen, wie sehr mich diese Aussage berührt (und was ich danach alles erlaube), bekomme ich diese Antwort nun jedes Mal. HEERRRLLLIIIICHHH!

2

Zeit für Quality Time. Ich liiiiiieeeeebbbeeeeee richtige, echte, ehrliche QualityTime mit meinen Kindern. Ohne Freunde. Ohne Handy. Ohne viel Programm. Einfach nur wir. Ich kann mich endlich wieder aufführen wie ein Kind. Ich rutsche, schaukle, klettere – wegen der Kleinsten ist alles derzeit noch ein bisschen eingeschränkt, aber es wird immer besser… Ein Spielplatz ist also nicht nur für meine Kinder ein Paradies. Aber: PSSSTTT! Ich verspreche, dass ich mich schön brav anstelle und nicht vordränge!

3

Kuscheln. Das Familienbett ist ja ein heikles Thema. Die einen wollen und genießen es, die anderen nicht. Ich zähle eigentlich zu den Genießern, denn die Kuscheleinheiten, die ich in der Nacht oder am Morgen von meinen vier Lieblingen bekomme, lassen mich die zahlreichen zwischenzeitlichen Tritte schnell wieder vergessen. Und in der Früh wird geknuddelt und gewuddelt. Es gibt nichts Schöneres.

4

Lachen mit Kindern. Glaubt mir, es ist jetzt wirklich schwer, die Aneinanderreihung der Superlative zu toppen, doch wenn es um das Kinderlachen geht, komme ich schon wieder ins Schwärmen. Es ist so wunderbar und ansteckend und es ist schwer, es in Worte zu fassen. Ich kann mich nicht erinnern, vor meinen drei Schätzen so oft so herzhaft gelacht zu haben. Sei es ein simples „BUUUHHHHH“, das den kleinsten Goldengel zum minutenlangen Lachkrampf bringt, oder ein Statement einer meiner älteren Mäuse, es ist immer wieder einzigartig schön und wunderbar ansteckend.

5

Ehrlichkeit. „Von Kindern und Narren kann man die Wahrheit erfahren“ – das stimmt und das ist gut so. Einerseits möchte ich nicht wissen, was meine Lieblinge im Kindergarten so alles erzählen, jedoch bin ich froh, dass sie ehrlich sind. „Mama, deine Jacke ist wirklich sehr dreckig. Die Kleine hat dich hinten angespuckt, siehst du das nicht?“, sagte mir mein ältester Goldschatz letzte Woche in der Früh. „OOOOOHHHH! Das ist echt schlimm – ich hab es leider nicht gesehen!“, will sich mein Mann noch irgendwie rechtfertigen. Dank der ehrlichen Prinzessin hatte ich wenigstens die Chance, das Sakko schnell zu wechseln – ich glaube, mein Chef hätte ebenfalls nichts gesagt, sondern sich nur seinen Teil gedacht.

6

Die beste Medizin. Sobald ein Kind auch nur ein bisschen kränkelt – Mama ist einfach die beste Medizin. Alleine, wenn sie da ist und einen umsorgt, ist alles besser. Das ändert sich auch mit Mitte 30 nicht;-) DANKE MAMA!

In diesem Sinne bin ich einfach nur unendlich dankbar für alles und möchte nichts und mit niemandem tauschen. Ich liebe meine große und meine kleine Familie und das Mamaleben sowieso und überhaupt!

Über die Autorin: Verena ist begeisterte Mutter von drei Mädels (5, 4 und 1 Jahr) und bloggt unter MamaWahnsinnHochDrei Vergnügliches aus dem chaotischen Mama-Leben.

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