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Look For Love: Warum Carlos Zetina 246 Nicoles anschrieb

Die falsche Telefonnummer weitergegeben und schon ist das Drama passiert: Carlos Zetina wollte eine gewisse Nicole unbedingt erreichen und schrieb deshalb 246 Namensvetterinnen an. Ob er seinen Schwarm gefunden hat?

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nicole suche
© istockphoto.com / Collage

Klingt wie eine urbane Legende, ist aber wirklich passiert: Mann trifft Frau in einer Bar. Sie verstehen sich gut, unterhalten sich, er erfährt, dass sie Nietzsche deprimierend findet. Sie merkt, dass er sie gern hat, als er nach ihrer Telefonnummer fragt. Sie gibt ihm die Nummer. Er versucht sie zu kontaktieren, doch die Nummer ist falsch. Und da er nur weiß, wie sie heißt und auf welche Uni sie geht, könnte die Geschichte hier zu Ende sein. Doch das ist im Falle von Carlos Zetina und seinem Schwarm Nicole nicht so gelaufen. Denn Carlos hat seinen Wunsch nach einem Dating-Versuch nicht aufgegeben und weitergeforscht.

Normalerweise würde man wahrscheinlich bei Uni-KollegInnen nach dem Mädel fragen oder auf Facebook suchen, doch Zetina wollte vielleicht etwas größere Wellen schlagen und sogar ein winziges Bisschen viral gehen mit seiner Aktion. Deshalb grub er sich durch die E-Mail-Adressen-Liste der University of Calgary und suchte jede einzelne Nicole raus, die er finden konnte. Er schrieb: "Hi, das ist eine Massenmail an alle Nicoles. (..) Wenn du Nicole heißt, aus Holland kommst und denkst, dass Nietzsche deprimierend ist, dann schreib mir..."

Ein erfolgreiches Nicole-Treffen:

Und obwohl er "seine" Nicole nicht sofort fand, fanden die versammelten Nicoles einander. Sie organisierten sogar ein großes Get-Together, bei dem einige von ihnen Freundinnen wurden. Es bildete sich eine Facebook-Gruppe rund um alle Nicoles auf der Uni und so fand auch die richtige Nicole langsam ihren Weg zum neuen Namensverein. CBC erzählte die junge Frau, dass sie eine Austauschstudentin sei und ihre kanadische Nummer einfach falsch gemerkt hätte. Und da sie keine offizielle Email-Adresse der Uni hatte, sei die Mail nie zu ihr durchgedrungen.

Carlos und Nicole aus Holland treffen sich übrigens auf einen Kaffee, aber nur "als Freunde". Trotzdem hat sich die Aktion gelohnt, denn die vielen Nicoles werden nicht nur eine ziemlich coole Anekdote zum Weitererzählen haben, sondern einige wollen sogar bei einem wissenschaftlichen Projekt zusammenarbeiten.

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