Ressort
Du befindest dich hier:

Cellulite: Die Tricks von Blake & Co.

Selbst Beautys wie Blake Lively (25) leiden an ihr: Cellulite, diese Bindegewebe-Strafe an den Frauen. Mit welchen Tricks man Orangenhaut strafft (oder wegmogelt!).


Cellulite: Die Tricks von Blake & Co.

Blake Lively: Sie ist eine von uns!

© 2015 Getty Images

Warum freuen wir uns, wenn wir sehen, dass eine Schönheit wie Blake Lively ebenfalls Cellulite hat? Ganz klar: Weil sie eine von uns ist. Immerhin betrifft Orangenhaut rund 80 Prozent aller Frauen. Unschöne Dellen knapp unterm Po, an den Oberschenkeln, über dem Knie.

Auch Stilikone Blake Lively hat mit Bindegewebeschwäche zu kämpfen
No Body is perfect (zum Glück!)

Vorweg räumen wir mit ein paar Mythen auf:

1

Cellulite ist KEINE Krankheit. Die Hautstruktur, die zu Cellulite führt, ist für Frauen ein sehr natürlicher Zustand. Trotzdem können die Dellen auf Krankheiten wie Schilddrüsenfunktionsstörungen oder eine verschleppte Borreliose hinweisen: Ein Check beim Arzt ist also nicht verkehrt.

2

Wie entsteht Cellulite? Mit zunehmendem Alter wird die Hautelastizität schlechter, dadurch hat das Fettgewebe es leichter, sich auszubreiten. Die Folge: Die Bindegewebsstränge drücken sich sichtbar durch die Hautoberfläche. Dass sich Cellulite bei Frauen an den Oberschenkeln und im Po-Bereich sammelt, liegt am weiblichen Sexualhormon Östrogen und daran, dass Frauen hier von Natur aus „kurvenreicher“ sind – je mehr Fett die Hautzellen speichern, desto größer der Druck auf das umliegende Gewebe.

3

Männer kriegen keine Cellulite. Quatsch. Nur eben nicht so häufig. Aber ab einer gewissen Leibesfülle kann auch seine Haut einen Hang zur Delle entwickeln. Bei ihm ist allerdings nicht der Po betroffen, sondern der Bereich über den Hüften und am Bauch.

4

Radikaler Gewichtsverlust hilft auch gegen Orangenhaut. Absoluter Blödsinn! Ob Diät oder Sport-Sucht: Wenn sich der Körper schnell verändert, geht das zulasten des Bindegewebes, und je schwächer das ist, desto stärker wird die Cellulite sichtbar. Es hilft zwar, wenn man Gewicht verliert – aber nicht radikal, sondern langsam und auf gesunde Weise.

5

Rauchen hat keinen Einfluss auf mein Bindegewebe. Leider sogar extremen. Nikotin ist gleich doppelt an der Entstehung von Orangenhaut beteiligt. Es verengt die Blutgefäße, was den Stoffwechsel drosselt und sie damit fördert, und schädigt direkt die Kollagenstruktur des Bindegewebes. Folge: Cellulite nimmt zu und wird sichtbarer.

Rachel Hunter leidet unter Cellulite am Knie

SO – und was hilft nun wirklich gegen Cellulite?

Teure Cremes leider nicht. Die kurbeln zwar die Durchblutung an – aber nur oberflächlich. Cellulite entsteht aber in den tieferen Regionen deines Bindegewebes. Es handelt sich also nur um eine optische Korrektur mit sehr kurzfristigem Effekt. Und keine langfristige und nachhaltige Therapie (leider!).

1

SPORT. Bewegung und Sport helfen dabei, die Durchblutung anzuregen und die Haut zu straffen. Auch kräftigere Muskeln wirken ein wenig wie ein Stützkorsett. Das effektivste Anti-Cellulite-Workout: Schwimmen. Im Wasser werden Muskeln, Haut und Bindegewebe massiert und dabei die Gelenke geschont.

2

MASSAGEN. Können Cellulite zwar auch nicht heilen. Peelings, Massagen und Wechselduschen verbessern aber das Erscheinungsbild deiner Haut (ein Heilmittel sind sie jedoch nicht).

3

SITZHALTUNG. Im Sitzen solltest du deine Beine parallel auf den Boden stellen und sie nicht verschränken. Der Druck auf die Gefäße würde sonst die Entstehung von Dellen begünstigen.

4

SÄURE MEIDEN. Reduziere Fleisch, Alkohol, Kaffee und säurehaltige Limos in deiner Ernährung. Stattdessen viel Wasser trinken, das lässt die Haut straffer aussehen.

5

FLACHE SCHUHE. So leid es uns tut, aber: Das Stehen auf High Heels behindert den Lymphfluss zwischen den Gefäßen und die Durchblutung der Beine. Deshalb: Mehr Abwechslung beim Schuhwerk!

Thema: Cellulite